Basics: Welche Ausbildungen gibt es?

Finde deinen Ausbildungsweg

Dual, schulisch oder Beamtenausbildung? Einen Berufsabschluss kannst du auf unterschiedlichen Wegen erwerben. planet-beruf.de gibt dir den Überblick über die Ausbildungswege, die dir offen stehen.

Duale Ausbildung: Von Änderungsschneider/in bis Zweiradmechatroniker/in

Eine junge Frau repariert ein Fahrrad.
Den Beruf "Zweiradmechatroniker/in" erlernst du in einer dualen Ausbildung.

Die meisten Ausbildungen sind dual, d.h.sie finden an zwei Orten statt: im Ausbildungsbetrieb und an der Berufsschule. Im Betrieb übst du vor allem praktische Fertigkeiten. In der Berufsschule geht es um theoretisches Fachwissen und Allgemeinbildung.

Eine duale Ausbildung kannst du in diesen Bereichen machen:

  • Industrie
  • Handel
  • Handwerk
  • Landwirtschaft
  • Hauswirtschaft
  • öffentlicher Dienst
  • Arztpraxen
  • Apotheken
  • Rechtsanwaltskanzleien oder Steuerbüros

Du hast die Auswahl zwischen rund 350 anerkannten Ausbildungsberufen.
Du erhältst eine monatliche "Ausbildungsvergütung".
Diese Ausbildungen dauern meistens zwischen 2 und 3,5 Jahren.

Was bedeutet "anerkannter Ausbildungsberuf"?

"Anerkannte Ausbildungsberufe" sind Ausbildungsgänge, für die es eine Ausbildungsordnung gibt, die eine einheitliche Berufsausbildung im ganzen Bundesgebiet sicherstellt.

Ausbildungsberufe für Menschen mit Behinderung

Bestimmte  Ausbildungen sind für Menschen mit Behinderung (nach §66 BBiG/§42m HwO) geeignet, für die wegen Art und Schwere ihrer Behinderung eine Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf nicht in Betracht kommt:

Übersicht der Ausbildungsberufe für Menschen mit Behinderung

Beamtenausbildung

Um Beamter oder Beamtin bei einer Behörde zu werden, durchläuft man als Anwärter/in den sogenannten Vorbereitungsdienst, der auf eine Beamtenlaufbahn  vorbereitet. Der Einstieg in den Vorbereitungsdienst erfolgt - je nach Vor- und Ausbildung - in unterschiedlichen Laufbahngruppen.

Die Bezeichnung der Laufbahngruppen ist nach der Reform des Dienstrechts in den Beamtenberufen nicht mehr in allen Bundesländern einheitlich. Statt z.B. mittlerem, gehobenem und höherem Dienst können auch andere Bezeichnungen verwendet werden. Je nach Bundesland werden die Laufbahngruppen auch Einstiegsämter oder Qualifikationsebenen genannt.

Der Vorbereitungsdienst besteht aus theoretischen und praktischen Abschnitten. An den Verwaltungsschulen wird der theoretische Unterricht erteilt. In den jeweiligen Dienststellen der Ausbildungsbehörden findet die praktische Ausbildung statt.

Je nach Bundesland, Laufbahn und Fachrichtung dauert der Vorbereitungsdienst in der Regel ein bis drei Jahre.

Schulische Berufsausbildung: Von Altenpflegehelfer/in bis Video-Journalist/in

Ein junger Mann montiert eine Kamera auf einem Stativ.
Um z.B. Video-Journalist/in zu werden, kannst du dich an einer Berufsfachschule ausbilden lassen.

Einige Berufe erlernt man in einer schulischen Ausbildung. Dazu besucht man eine Berufsfachschule. Neben pflegerischen und sozialen Berufen werden auch Ausbildungen in den Bereichen Wirtschaft, Fremdsprachen, Technik, Gestaltung und Musik angeboten.

Ergänzend zum Unterricht stehen mehrwöchige Praktika auf dem Stundenplan. Für eine schulische Ausbildung wird in der Regel keine Ausbildungsvergütung gezahlt. Ausnahme sind die Berufe mit einem hohen Praktikumsanteil, z.B. in der Alten- und Krankenpflege.

Wer eine private Berufsfachschule besucht, muss für diese Ausbildung Schulgeld zahlen. Es ist aber möglich, dafür eine finanzielle Förderung zu bekommen - das sogenannte "Schüler-BAföG". Schulische Ausbildungen dauern meistens zwischen 1 und 3 Jahre.

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Stand: 18.09.2017
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