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Geschafft - der Ausbildungsvertrag

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt

Nach einer Zusage für einen Ausbildungsplatz bekommst du deinen Ausbildungsvertrag. Du hast neue Rechte, aber auch neue Pflichten. Welche das sind, steht in deinem Ausbildungsvertrag. Lies ihn genau durch, bevor du ihn unterschreibst.

Was du wissen solltest

Zu Beginn deiner Ausbildung bist du in der Probezeit. Sie dauert zwischen einem und vier Monaten. Das steht in deinem Vertrag. In dieser Zeit kannst du überprüfen, ob du wirklich das Richtige für dich gefunden hast. Das Unternehmen prüft, ob du die Ausbildung in der vorgeschriebenen Zeit schaffen wirst.

Du und das Unternehmen könnt das Ausbildungsverhältnis während dieser Zeit - ohne zeitliche Frist und ohne Begründung kündigen.

Jeder Ausbildungsberuf hat eine gesetzlich vorgeschriebene Ausbildungsdauer. Eine duale Ausbildung dauert in der Regel zwischen 24 und 42 Monaten. Du kannst sie auch verkürzen. Dazu muss dein Arbeitgeber davon überzeugt sein, dass du dein Ausbildungsziel schneller erreichst als vorgesehen.

Sieh dir den Absatz zur Arbeitszeit an. Bist du jünger als 18 Jahre? Dann darfst du nicht länger als acht Stunden am Tag arbeiten. Und nicht mehr als 40 Stunden in der Woche.

Auch die Höhe der Ausbildungsvergütung ist im Ausbildungsvertrag festgelegt. Und natürlich hast du auch Anspruch auf Urlaub.

Der Ausbildungsvertrag nennt auch deine Pflichten: Dazu zählt beispielsweise der Besuch der Berufsschule.

Du und deine künftige Chefin bzw. dein künftiger Chef unterschreiben den Vertrag. Nur dann ist er gültig. Wenn du noch keine 18 Jahre alt bist, unterschreibt ein Elternteil oder eine erziehungsberechtigte Person für dich.

Das Unternehmen schickt dir zwei Exemplare. Eines schickst du dem Betrieb zurück. Das andere behältst du.

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