Burger menu navigation

Branchenreport: Berufe im Ausbau

Ohne Ausbau ist ein Haus nicht fertig

Was wäre ein Haus ohne Türen und Fenster? Nicht bewohnbar! Sobald der Rohbau steht, sorgen Ausbaufachleute dafür, dass das Haus bezugsfertig wird. Hier stellen wir dir einige Berufe aus dem Ausbaugewerbe vor. Vielleicht ist dein Wunschberuf dabei.

Berufe, die zur Fertigstellung eines Hauses wichtig sind

Der Ausbau eines Hauses umfasst zum Beispiel die Installation von Sanitär- und Heizungsanlagen, den Fensterbau, Malerarbeiten und das Verlegen von Bodenbelägen. Ein aktuelles Thema in der Ausbaubranche ist der Klimaschutz. Auch dieser Bereich der Bauwirtschaft kann dazu beitragen, Energie zu sparen und den Ausstoß verunreinigender Stoffe zu verringern.

Nachdem die Wände und der Dachstuhl des Hauses stehen, kommen die Dachdecker/innen zum Einsatz. Sie sorgen dafür, dass Häuser und Gebäude vor Wind, Wasser, Hitze und Kälte geschützt sind. Gut gedämmte Dächer sorgen für angenehme Temperaturen, sparen Heizkosten und ein Dach mit Solarzellen erzeugt sogar selbst Energie.

Alles, was mit Innenausbau und Inneneinrichtung zu tun hat, fällt in den Aufgabenbereich von Ausbaufacharbeiterinnen und Ausbaufacharbeitern. Ausbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Wärme-, Kälte- und Schallschutzarbeiten verkleiden beispielsweise Fassaden mit Dämmstoffen oder isolieren Rohre und Decken. Damit sorgen sie dafür, dass so wenig Energie wie möglich verloren geht.

Häuser individuell gestalten

Als Stuckateur/in gibst du Häusern und Räumen ihr individuelles Aussehen. Statt abzureißen und neu zu bauen, sanierst, modernisierst und restaurierst du Gebäude mit umweltfreundlichen Materialien.

Von Fliesen in allen Farben und Formen bis hin zu aufwendigen Mosaiken - mit künstlerischem Geschick gestalten Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/innen individuelle Wand- und Bodenflächen. Die Verwendung von Fliesen aus heimischen Werken macht ihre Arbeit besonders klimafreundlich.

Ausbildungen im Ausbaugewerbe für Jugendliche mit Behinderungen

Auch als junger Mensch mit Behinderung hast du die Möglichkeit, eine Ausbildung im Ausbaugewerbe zu machen, z.B. als Fachpraktiker/in für Dachdecker oder Fachpraktiker/in im Ausbaufachwerk. Bei Fragen dazu wende dich an die Beratung für berufliche Rehabilitation und Teilhabe, kurz Reha-Beratung. 

Seite bewerten:

Stand: