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Erfolgsstory: Freiwilliger Wehrdienst im Heimatschutz

Ein Jahr im Heimatschutz

Noah (20) suchte einen Plan für die Zukunft - und fand ihn bei der Bundeswehr. Zurzeit leistet er seinen Freiwilligen Wehrdienst im Heimatschutz und sammelt viele Erfahrungen. Er hat seine Chance erkannt und seinen Weg gefunden.

Porträtbild von Noah

Foto: Bundeswehr

Noah:

Freiwilliger im Wehrdienst im Heimatschutz

Der Weg zur Bundeswehr

Noah war unsicher, was er nach der Schule machen sollte. Ein Mitschüler brachte ihn auf die Bundeswehr. "Gemeinsam haben wir uns überlegt, dass es cool wäre, zur Bundeswehr zu gehen. Und dann ging alles ganz schnell", erzählt er. Im Karrierecenter der Bundeswehr hat Noah vom Freiwilligen Wehrdienst im Heimatschutz erfahren. Überzeugt hat ihn die Aussicht, sich für seine Heimat zu engagieren und zum Beispiel bei Naturkatastrophen helfen zu können.

Für die Bundeswehr musste Noah bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Er musste mindestens 17 Jahre alt sein, die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben. Eine Bewerbung durfte auch nicht fehlen. "Die Bewerbung habe ich zusammen mit dem Karriereberater gemacht. Danach habe ich eine Einladung zum Assessment-Center bekommen", erklärt Noah und fährt fort: "Hier wurde mein Gesundheitszustand überprüft. Dann wurde ich für geeignet befunden und bin auch schon eingeplant worden." Für Noah hieß das: Nächste Station Grundausbildung.
 

Ausbildung und Pläne für die Zukunft

"Jetzt bin ich sehr gerne hier und habe auch eine Perspektive für meine Zukunft."

(Noah)

Noah bekommt eine Infanterieausbildung, das heißt er wird für die Bodentruppen ausgebildet. Seine Ausbildung dauert insgesamt 1 Jahr. Am Anfang stand eine 3-monatige Grundausbildung. Er lernte zum Beispiel, sich im Gelände zu bewegen und mit Waffen umzugehen. Momentan ist Noah in der 4-monatigen Spezialausbildung. Ihm wird unter anderem beigebracht, bei Überschwemmungen zu helfen und Personen und Fahrzeuge zu kontrollieren. Außerdem erfährt er viel über die Bundeswehr: "Ich lerne zum Beispiel, was die Bundeswehr macht und welche Dienstgrade es gibt." Die letzten 5 Monaten ist er dann in Reserve, die er über die nächsten 6 Jahre verteilt ableisten wird. Auslandseinsätze hat er in der Ausbildung nicht.

Das Modell hat Noah überzeugt: "Ich wollte mir erst alles anschauen, bevor ich mich für eine längere Zeit verpflichte. Jetzt bin ich sehr gerne hier und habe auch eine Perspektive für meine Zukunft. Ich habe mich als Offizier im Sanitätsdienst beworben. Das ermöglicht es mir, über die Bundeswehr Medizin zu studieren", erzählt er. Noah hat seinen Weg gefunden: von einer spontanen Idee zu einem festen Plan. 
 

Der Freiwillige Wehrdienst

Im Gegensatz zum Freiwilligem Wehrdienst im Heimatschutz dauert der normale Freiwillige Wehrdienst 7-23 Monate. Nach 12 Monaten musst du bereit sein, auch an Auslandseinsätzen teilzunehmen. Beim Freiwilligen Wehrdienst erhältst du eine umfassende militärische Ausbildung in allen möglichen Einheiten wie Infanterie oder Panzertruppen und bist nicht nur auf den Heimatschutz beschränkt.

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