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Job inside: Fachkraft - Abwassertechnik

Verantwortung für die Umwelt

Jannick (20) ist im 3. Ausbildungsjahr zur Fachkraft für Abwassertechnik beim Ruhrverband Essen. Auf der Kläranlage Biggetal wendet er seine Chemiekenntnisse an und sorgt für eine reibungslose Abwasserreinigung.

Fachkraft für Abwassertechnik:

Jannick

Interesse an Technik gefragt

"Im Labor prüfe ich Abwasserproben auf den Gehalt von Nitrat, Stickstoff und Phosphat."

planet-beruf.de: Wie bist du auf die Ausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik gekommen?

Jannick: Den Beruf habe ich durch meinen Vater kennengelernt. Er arbeitet auch auf einer Kläranlage. Während meiner Zeit auf der Realschule habe ich ein Praktikum beim Ruhrverband gemacht. Das hat mir so gut gefallen, dass ich dort auch mehrmals in den Ferien gearbeitet habe.

planet-beruf.de: Was sind deine Aufgaben?

Jannick: Ich warte Maschinen und überwache die Mess- und Steuerungstechnik der Kläranlage. Im Labor prüfe ich Abwasserproben, zum Beispiel auf den Gehalt von Nitrat, Stickstoff und Phosphat. Diese Stoffe dürfen ihren Grenzwert nicht überschreiten. Sonst kann es passieren, dass die Fische im Gewässer sterben.

planet-beruf.de: Was gefällt dir an deinem Beruf am besten?

Jannick: Die Vielfalt an Aufgaben. Wenn ich morgens an meinen Arbeitsplatz komme, weiß ich noch nicht, was alles ansteht. Ich arbeite nicht nur im Büro, sondern auch im Labor und im Freien, es wird also nie langweilig.

planet-beruf.de: Was sollte man für die Ausbildung mitbringen?

Jannick: Die Ausbildung ist perfekt für Personen, die gern etwas Technisches machen wollen und Abwechslung suchen. Man trägt aber auch viel Verantwortung und muss stets wachsam sein. Kläranlagen sind dafür da, dass die Umwelt geschont wird. Machen wir unsere Arbeit schlecht, werden die Gewässer vergiftet.

Das Wichtigste zum Beruf

Tätigkeiten: Fachkräfte für Abwassertechnik überwachen und steuern die Abläufe in Kläranlagen. Sie kontrollieren automatisierte Anlagen und Maschinen und analysieren Abwasserproben.

Ausbildungsform: dual in Betrieb und Berufsschule

Dauer: 3 Jahre

Zugangsvoraussetzungen: Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend Bewerber*innen mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

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