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Podcast Berufswahl begleiten - Folge 02

Alles Wichtige zu Praktika - kurz erklärt

Ein Praktikum bietet Ihrem Kind die Möglichkeit, sich beruflich zu orientieren und sich in der Arbeitswelt auszuprobieren. In dieser Podcast-Folge erfahren Sie unter anderem, wie Sie die Praktikumssuche Ihrer Tochter oder Ihres Sohnes unterstützen, wie sich Schülerpraktika und freiwillige Praktika unterscheiden und was es bei der Versicherung und Vergütung zu beachten gilt.

Jetzt anhören: Alles Wichtige zu Praktika - kurz erklärt

Weiß Ihr Kind schon, was es beruflich machen will? Wenn sich Ihre Tochter oder Ihr Sohn bei der Berufswahl noch unsicher ist oder wenn Ihr Kind schon weiß, in welche Richtung es gehen soll, bietet sich ein Praktikum an. Es bietet unmittelbare Berufsorientierung und die Möglichkeit, die ersten eigenen Schritte in der Arbeitswelt zu unternehmen.

Die Erfahrungen, die Ihre Tochter oder Ihr Sohn sammelt, sind nicht nur für die berufliche Orientierung nützlich: Ein Praktikum kann der Türöffner für eine Ausbildung sein. Es ermöglicht einen direkten Einblick in den Praktikumsbetrieb und die jeweiligen Tätigkeiten und gibt die Chance, die potentiellen Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen. Darüber hinaus fordert ein Praktikum von Ihrem Kind ein hohes Maß an Selbstständigkeit. Jedes Praktikum fördert somit auch die persönliche Entwicklung und die Soft Skills Ihrer Tochter oder Ihres Sohnes.

Im Lehrplan vieler Schulen ist ein Schülerpraktikum oder mehrere Schülerpraktika fest vorgesehen. Die Teilnahme daran ist verpflichtend, da es während der Unterrichtszeit stattfindet. Es ist meist unvergütet. Daneben bieten einige Unternehmen Praktika in den Schulferien an. Dies sind meist freiwillige Praktika.

Wie Sie Ihr Kind bei der Suche unterstützen, wie Ihr Kind während eines Praktikums versichert ist und weitere nützliche Tipps erfahren Sie in dieser Podcast-Folge.

 

planet-beruf.de Sprecher*in 1: Berufswahl begleiten der Podcast von planet-beruf.de für Eltern und Erziehungsberechtigte

planet-beruf.de Sprecher*in 2: Alles Wichtige zu Praktika kurz erklärt

planet-beruf.de Sprecher*in 3: Weiß Ihr Kind schon, was es beruflich machen will? Schwankt die Entscheidung noch zwischen mehreren Alternativen? Oder ist sich Ihre Tochter oder Ihr Sohn noch gar nicht sicher, in welche Richtung es im Beruf gehen soll?

Eines bietet sich für alle drei Situationen an: Ein Praktikum. Es hilft Ihrem Kind, sich beruflich zu orientieren und gibt ihm die Möglichkeit, erste eigene Erfahrungen in der Arbeitswelt zu sammeln. Das kann der erste Schritt auf dem Weg in die Ausbildung sein.

planet-beruf.de Sprecher*in 2: Mit einem Praktikum sammelt man also Praxis-Kenntnisse. Wie gehen wir die Suche an?

planet-beruf.de Sprecher*in 3: Das kommt darauf an, welchen Beruf und welches Unternehmen Ihr Kind näher kennenlernen will. Sprechen Sie mit ihm zunächst über seine beruflichen Interessen.

planet-beruf.de Sprecher*in 2: Und wie findet mein Kind einen Praktikumsplatz?

planet-beruf.de Sprecher*in 3: Oft genügt es, persönlich beim Betrieb vorbeizugehen oder anzurufen und nach einem Praktikum zu fragen. Praktikumsstellen kann man auch über die Ausbildungsplatzsuche der Bundesagentur für Arbeit finden. Auf der Seite arbeitsagentur.de/ausbildungsplatzsuche stellt man einfach im Suchfeld den Filter „Praktikum/Trainee“ ein und sucht dann nach dem gewünschten Beruf oder Stichwort.

planet-beruf.de Sprecher*in 2: Wie geht es dann weiter?

planet-beruf.de Sprecher*in 3: Wenn es vom Betrieb gewünscht wird, erstellt Ihre Tochter oder Ihr Sohn ein Anschreiben und einen Lebenslauf. Das ist auch eine gute Übung für später, bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz. Wie Sie Ihrem Kind mit den Bewerbungsunterlagen helfen, finden Sie auf planet-beruf.de unter Schülerinnen und Schüler » Wie bewerbe ich mich?.

planet-beruf.de Sprecher*in 2: Praktikum ist nicht gleich Praktikum. Welche Arten gibt es und wird es bezahlt?

planet-beruf.de Sprecher*in 3: An vielen Schulen ist ein Praktikum für Schülerinnen und Schüler verpflichtend. Es findet während der Schulzeit anstelle von Unterricht statt. Die Dauer für dieses Schülerpraktikum unterscheidet sich je nach Schule und Bundesland. Sie reicht von ein paar Tagen bis zu mehreren Wochen. Schülerpraktika sind in der Regel unvergütet, es gibt also keine Bezahlung dafür.

Ein Praktikum in den Ferien ist meistens ein freiwilliges Praktikum. Dafür gibt es keinen organisatorischen Rahmen von der Schule. Es wird individuell zwischen einem Betrieb und Ihrem Kind vereinbart. Auch das Gehalt ist Verhandlungssache. Wenn Ihr Kind während des Praktikums mehr als 450 Euro im Monat verdient, werden Steuern und Sozialabgaben fällig und direkt vom Monatslohn abgezogen.

planet-beruf.de Sprecher*in 2: Wie ist mein Kind im Praktikum versichert?

planet-beruf.de Sprecher*in 3: Während eines Pflichtpraktikums ist Ihre Tochter oder Ihr Sohn über die Schule versichert. Das gilt sowohl für die Arbeit im Betrieb als auch für den Hin- und Rückweg. Bei einem freiwilligen Praktikum kommen Sie oder Ihre private Haftpflichtversicherung für Schäden auf, die Ihr Kind verursacht, wenn zum Beispiel etwas kaputtgeht.

planet-beruf.de Sprecher*in 2: Wo findet das Praktikum statt?

planet-beruf.de Sprecher*in 3: Üblicherweise in dem Unternehmen, das das Praktikum anbietet. Ist der gewünschte Praktikumsplatz nicht in der Nähe oder verhindern andere Umstände ein Praktikum vor Ort? Dann sprechen Sie mit Ihrer regionalen Industrie- und Handelskammer oder der Handwerkskammer. Mit etwas Glück gibt es ein gleichwertiges digitales Angebot für das Praktikum.

Noch mehr zum Thema Praktikum erfahren Sie auf www.planet-beruf.de unter Schülerinnen und Schüler » Welche Ausbildungen gibt es? » Praktikum.

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