Burger menu navigation

Praktischen Einblick in Berufe geben

"So arbeite ich"

Als engagierte Eltern haben Sie viele Möglichkeiten, Ihre beruflichen Kompetenzen bei der Berufsvorbereitung Ihrer Kinder einzubringen. Noch besser ist es, wenn nicht nur Ihr Kind, sondern gleich eine ganze Klasse von Ihren Berufserfahrungen profitiert!

Eltern kommen ins Klassenzimmer

Hier einige Beispiele, die Sie in Absprache mit dem Elternbeirat oder der Elternvertretung in der Klasse Ihrer Tochter oder Ihres Sohnes anstoßen bzw. der Lehrkraft vorschlagen können.

Sie berichten daheim nach Feierabend gerne etwas aus Ihrem Berufsalltag? Erzählen Sie das doch einmal in einer kurzen Präsentation im Klassenzimmer - frei nach dem Motto "So arbeite ich". Schülerinnen und Schüler erfahren so, wie es in einem bestimmten Beruf abläuft, und erhalten praxisnahe Informationen zur Berufswahl.

Über den Beruf plaudern

Vielleicht ist es auch an der Schule Ihres Kindes möglich, dass ein*e Erziehungsberechtigte*r seinen*ihren Beruf vorstellt? Ist das nach Absprache der Fall, könnte der*die Berufstätige auf die folgenden beruflichen Merkmale eingehen:

  • Welchen Beruf übt der*die Vortragende aus?
  • Wie lautet die genaue Berufsbezeichnung?
  • Welche Ausbildung hat der*die Berufspraktiker*in gemacht?
  • Welche Aufgabenfelder bearbeitet er*sie?
  • Wie ist die Arbeitszeit?
  • Wie ist die Verdienstmöglichkeit?
  • Welche Anforderungen hat er*sie zu erfüllen?
  • Entspricht der Beruf dem, was er*sie erwartet hat?
  • Welche Fähigkeiten und Interessen sollten vorhanden sein?
  • Bei der Vorstellung ist z.B. ein Beruf vorteilhaft, den Schüler*innen mit einem Hauptschul- oder Realschulabschluss ergreifen können.

Ehrlich antworten – Fragen zulassen

Vorteile und Nachteile des Berufs sollte der vortragende Elternteil nicht aussparen. Optimal ist es, wenn die Schüler*innen nach der  Präsentation noch genügend Zeit haben, Fragen zu stellen. Informationen zu dem zugrunde liegenden Ausbildungsberuf und welche Voraussetzungen für eine Bewerbung nötig sind, runden den Vortrag ab.

Wie geht es weiter?

Sie konnten bei manchen Schülerinnen und Schülern das Interesse für den eigenen Ausbildungsweg wecken? Sie können auch weitere Schritte in der Berufsorientierung der Schüler*innen begleiten, z.B. in dem sie…

…Kontakte durch das eigene Netzwerk vermitteln

Manche Schüler*innen möchten gern ein Praktikum machen, tun sich aber schwer, einen Platz zu finden. Hier sind Ihre Netzwerkfähigkeiten gefragt! Haben Sie in Ihrem Beruf Kontakte zu Unternehmen, die ausbilden und Praktikantinnen und Praktikanten suchen? Geben Sie die Adressen an die Schüler*innen weiter. Motivieren Sie auch Kolleginnen und Kollegen, Bekannte oder Verwandte, sich bei schulischen Aktivitäten zu beteiligen. Ihre beruflichen Erfahrungen werden sicher geschätzt.

…oder Ihre Arbeitswelt live erlebbar machen

Wenn Sie in einem Unternehmen arbeiten, das Jugendliche gern durch verschiedene Abteilungen führt, können Sie dies ebenfalls der Elternvertretung oder der Lehrkraft mitteilen. Betriebsbesuche oder -besichtigungen sind für  Schüler*innen immer interessant und zeigen real, wie die Arbeit in den verschiedensten Berufen abläuft.

Seite bewerten:

Stand: