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Job inside: Notfallsanitäter/in

Ein Beruf, der Leben rettet

Niklas macht im 1. Lehrjahr eine Ausbildung zum Notfallsanitäter beim Deutschen Roten Kreuz (DRK). Hier lernt der 24-Jährige, wie er Menschen in Gefahrensituationen hilft und dabei die Ruhe bewahrt. Im Gespräch mit planet-beruf.de erzählt er mehr über seine Aufgaben.

Porträtbild von Niklas

Notfallsanitäter

Niklas

"Es gibt kein schöneres Gefühl als zu wissen, man hat Menschen geholfen".

(Niklas)

planet-beruf.de: Warum hast du dich für die Ausbildung entschieden?

Niklas: Mir gefällt es, mit Menschen zu arbeiten. Es gibt kein schöneres Gefühl, als abends aus der Arbeit zu kommen und zu wissen, man hat Menschen geholfen und etwas Sinnvolles gemacht.

planet-beruf.de: Welche Stärken sind für die Ausbildung wichtig?

Niklas: Man sollte auf jeden Fall offen sein, auf Menschen zugehen können und es sollte einem leicht fallen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Es ist wichtig, dass man psychischen Belastungen gewachsen ist. Es kommt ja mal vor, dass es schlimmere Einsätze sind, etwa dass man Menschen nach einem Verkehrsunfall versorgt. Es ist wichtig, dass man körperlich fit ist, weil es dazu gehört, jemanden auf eine Trage zu heben. Auch die Schichtbelastung ist nicht zu unterschätzen. Es gibt Nachtschichten, Sonntags- und Samstagsschichten.

planet-beruf.de: Wie sieht dein Alltag in der schulischen Ausbildung in Theorie und Praxis aus? 

Niklas: Am Anfang hatten wir viel Theorie, um ein Grundverständnis vom menschlichen Körper zu bekommen, und natürlich müssen Maßnahmen erst mal theoretisch durchgesprochen werden. Dann haben wir das, was wir in der Theorie gelernt haben, in Fallbeispielen angewendet und an Puppen geübt oder die Situationen nachgespielt.

planet-beruf.de: Welche Möglichkeiten gibt es nach der Ausbildung?

Niklas: Nach der Ausbildung kann man im Rettungswagen die Einsätze übernehmen. Es gibt auch Weiterbildungen für Einsätze im Hubschrauber, in der Leitstelle und auf der Wache, zum Beispiel zum Hygienebeauftragten. Nach mindestens drei Jahren Berufserfahrung besteht die Möglichkeit, Medizin zu studieren.

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