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SOZIAL-Ausbildungsberuf: Pflegefachmann

"Anderen Menschen zu helfen hat mir schon immer Freude bereitet!"

Fabian (22) ist von seinem künftigen Beruf begeistert. In seiner Ausbildung  zum Pflegefachmann an der Berufsfachschule Martha-Maria in Nürnberg wechseln sich Theorie und Praxis, zum Beispiel im Krankenhaus, ab.

Poträt von Fabian

Pflegefachmann:

Fabian

Hilfsbereitschaft und soziale Verantwortung

"Ich will unbedingt in die soziale Richtung!"

(Fabian)

Fabian hat sich bewusst für eine Ausbildung zum Pflegefachmann entschieden. Der soziale Bereich hat ihn schon immer interessiert. Er hilft anderen Menschen gerne und übernimmt Verantwortung. Während seiner Schulzeit hat er zwei Praktika im Krankenhaus gemacht: In der Erwachsenenpflege und der Kinderkrankenpflege. Fabian war danach klar: "Ich will unbedingt in die soziale Richtung!"

Ihm gefällt die Arbeit mit den Patientinnen und Patienten. Nach den Vorgaben der Ärztinnen und Ärzte versorgt er Menschen nach einer Operation, berät ihre Angehörigen und dokumentiert die Pflegemaßnahmen. Vor allem die Arbeit mit älteren Menschen bereitet ihm Freude. "Ich habe oft erlebt, dass ich gerade mit ihnen sehr offen über ihre Krankheiten oder Probleme sprechen kann", erzählt Fabian.

Praktische Einsätze in verschiedenen Bereichen

Während seiner Ausbildung macht Fabian mehrere Pflichtpraktika in verschiedenen Einrichtungen und in unterschiedlichen Abteilungen. In der Akutpflege kümmert er sich um Menschen mit plötzlich auftretenden Erkrankungen wie Bauchschmerzen. Er hat auch schon in den Abteilungen Akutgeriatrie, in der ältere Menschen behandelt werden, und Urologie gearbeitet. In der Urologie geht es um Erkrankungen der Harn- und Geschlechtsorgane.

Auf die Frage, welche Stärken er für die Ausbildung als Pflegefachmann mitbringt, meint Fabian: "Ich brauche Einfühlungsvermögen für die Wünsche und Probleme der Patientinnen und Patienten. Leistungsbereitschaft ist wichtig, um das theoretische Wissen zu verstehen und anwenden zu können, zum Beispiel, wenn ich Pflegemaßnahmen plane. Für die Behandlungspflege muss ich geschickt mit den Händen sein, etwa beim Verbandswechsel."

Fabian empfiehlt die Ausbildung allen jungen Menschen, die anderen helfen und sie bei der Bewältigung des Alltags unterstützen wollen.

Fabians Pläne für die Zukunft

Nach der Ausbildung kann sich Fabian vorstellen, in der Urologie zu arbeiten oder im ambulanten Dienst, bei dem man Menschen in ihrem Zuhause pflegt. Am liebsten würde er Pflegepädagogik studieren.

Wenn du die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife hast, kannst du dieses Fach direkt nach deinem Ausbildungsabschluss studieren. Ansonsten brauchst du nach der Ausbildung noch Berufspraxis, in den meisten Bundesländern drei Jahre. Als ausgebildeter Pflegepädagoge kann Fabian zum Beispiel später als Lehrkraft an einer Berufsfachschule für Pflegeberufe arbeiten.

Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsform: Ausbildung an Berufsfachschulen (bundesweit einheitlich geregelt) und an Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.

Dauer: 3 Jahre

Zugangsvoraussetzungen: Für die Ausbildung wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss oder der erfolgreiche Abschluss einer sonstigen zehnjährigen allgemeinen Schulbildung vorausgesetzt.

Alternativen z.B.:

  • Heilerziehungspfleger/in
  • Medizinische/r Fachangestellte/r
  • Operationstechnische/r Assistent/in

So kommst du mit dem Hauptschulabschluss in den Pflegebereich

Mit einem Hauptschulabschluss hast du die Möglichkeit, eine Assistenz- oder Helferausbildung in der Pflege zu machen, die ein bis zwei Jahre dauert. Wenn du diese erfolgreich abgeschlossen hast, kannst du in die Ausbildung zum Pflegefachmann starten.

Was kostet die Ausbildung? Bekomme ich eine Ausbildungsvergütung?

Für die Ausbildung zum Pflegefachmann erhältst du eine Ausbildungsvergütung und musst kein Schulgeld zahlen.

Das ist bei vielen anderen schulischen Ausbildungsberufen anders: Du bekommst keine Vergütung und zahlst Schulgeld. Ob du etwas zahlen musst, kommt zum Beispiel auf die Schule an (öffentliche oder private Schule).

Du kannst aber BAföG beantragen, das ist eine finanzielle Förderung: www.bafög.de

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