Burger menu navigation

SOZIAL-Ausbildungsberuf: Haus- und Familienpfleger/in

Unterstützung in allen Lebenslagen

Die Arbeit mit Menschen erfüllt Angelo (24). Der angehende Haus- und Familienpfleger ist im 2. Jahr seiner Ausbildung bei der Kaiserswerther Diakonie in Düsseldorf. Durch Praktika erhält er einen Einblick in unterschiedliche Tätigkeitsbereiche.

"Ich wollte einen Beruf, in dem ich Menschen helfen kann."

(Angelo)

planet-beruf.de: Warum hast du dich für die Ausbildung entschieden?

Angelo: Ich habe vor der Ausbildung ein Praktikum in einer Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung gemacht. Das hat mir viel Spaß gemacht. Ich wollte einen Beruf, in dem ich Menschen helfen kann. Als Haus- und Familienpfleger unterstütze ich Menschen, die unterschiedlich alt sind, und das erfüllt mich. Das hat sich auch während meiner Ausbildung immer wieder bestätigt.

planet-beruf.de: Wie ist deine Ausbildung aufgebaut?

Angelo: Die Ausbildung wechselt zwischen zweimonatigen Schulblöcken und zweimonatigen Praktikumsphasen. In der Schule habe ich theoretischen und praktischen Unterricht. Zum Beispiel lerne ich, wie ich Mahlzeiten altersgerecht zubereite. Während der Ausbildung gibt es mehrere Pflichtpraktika. Im ersten Praktikum arbeitet man mit Kindern und Jugendlichen, im zweiten mit älteren Menschen oder Säuglingen. Das dritte Praktikum findet dann in der Psychiatrie oder in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen statt. Im vierten Praktikum werde ich in der Familienpflege arbeiten.

planet-beruf.de: Was lernst du im theoretischen und praktischen Unterricht?

Angelo: Die Ausbildung ist sehr breit gefächert und es gibt viele unterschiedliche Themenbereiche. Dazu gehören Hauswirtschaft, Säuglingspflege, Altenpflege, aber auch Anatomie, also der Aufbau des menschlichen Körpers, und Psychologie. In Psychologie erfahre ich mehr über das menschliche Verhalten.

planet-beruf.de: Welche Stärken sind für die Ausbildung wichtig?

Angelo: Wer sich für den Beruf interessiert, sollte geduldig sein, auch wenn ein älterer Mensch oder ein Kind bei etwas länger braucht, etwa beim Anziehen. Außerdem sollte man kommunikativ und kontaktfreudig sein, um auf die verschiedenen Menschen und ihre Bedürfnisse eingehen zu können.

planet-beruf.de: Wie würdest du einen typischen Arbeitstag beschreiben?

Angelo: Ich mache momentan mein drittes Praktikum und arbeite mit Menschen, die geistige oder körperliche Behinderungen haben. Zu meinen Aufgaben gehört es, mit einer Bewohnerin oder einem Bewohner einzukaufen. Oft unterstütze ich sie auch zusätzlich bei gewissen Alltagsaufgaben. Beispielsweise bitten sie mich, etwas mit ihnen in der Stadt zu erledigen. Außerdem bin ich für Tätigkeiten wie Wäschewaschen, Aufräumen und Zubereiten des Abendessens zuständig.

planet-beruf.de: Was gefällt dir an deiner Ausbildung besonders gut?

Angelo: Die Dankbarkeit und Zufriedenheit der Menschen zu sehen! Es macht mich glücklich, dass ich anderen helfen und sie bei ihren täglichen Aufgaben unterstützen kann.

Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsform: schulische Ausbildung an Berufsfachschulen (landesrechtlich geregelt)

Dauer: in der Regel 3 Jahre

Zugangsvoraussetzungen: Für die Ausbildung wird in der Regel ein Hauptschulabschluss oder ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt.

Alternativen z.B.:

  • Hauswirtschafter/in
  • Fachkraft für Pflegeassistenz

Ausbildung in Teilzeit

Deine persönliche Situation lässt eine Ausbildung in Vollzeit nicht zu? Die Ausbildung zum Haus- und Familienpfleger ist wie viele andere Berufsausbildungen auch in Teilzeit möglich. Weitere Infos zu einer Berufsausbildung in Teilzeit findest du im Lexikon der Bundesagentur für Arbeit unter: Berufsausbildung in Teilzeit

Seite bewerten:

Stand: