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Bericht: Berufe mit herausfordernden Aufgaben

In diesen Ausbildungen musst du besonders stressresistent sein

In manchen Berufen rettest du Leben oder deckst Verbrechen auf. Finde im Beitrag heraus, um welche Ausbildungen es sich handelt.

Schnelles Handeln ist hier lebenswichtig!

Notfallsanitäterinnen und -sanitäter helfen kranken und verletzten Menschen. Oft auch in lebensbedrohlichen Situationen. Sie betreuen die Patientinnen und Patienten am Einsatzort und begleiten sie ins Krankenhaus. Im Krankenhaus unterstützen Operationstechnische Assistentinnen und Assistenten Ärztinnen und Ärzte bei Operationen. Dabei überwachen sie den Gesundheitszustand der Patientin oder des Patienten. Wenn der Zustand lebensbedrohlich wird, müssen sie schnell reagieren. Auch Beamtinnen und Beamte im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst müssen schnell handeln.  Bei Überschwemmungen, Bränden und anderen Notsituationen sind sie oft die Ersten am Einsatzort. Sie sorgen dafür, dass sich der Brand nicht ausweitet oder sich eine Notsituation nicht weiter verschlimmert.

The show must go on

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik sorgen dafür, dass Ton, Licht und Bühnentechnik während einer Veranstaltung reibungslos funktionieren. Auch wenn die Tätigkeit nicht lebenswichtig ist, stehen sie doch unter Druck. Wenn Bühnenlichter oder Mikrofone wegen eines Stromausfalls ausfallen, müssen sie das Problem schnell lösen, damit die Veranstaltung weitergeht. Übersetzt heißt das auf Englisch: "The show must go on".

Einen kühlen Kopf bewahren

Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte sind unter anderem im Einsatz, wenn eine Straftat passiert ist. Dabei müssen sie einen kühlen Kopf bewahren. Sie wirken bei der Fahndung, bei Festnahmen bzw. bei der Aufklärung von Verbrechen mit. Auch Pflegefachfrauen und -männer müssen psychisch stark sein. Sie kümmern sich um kranke und alte Menschen. Manchmal kommt es zu besonders herausfordernden Situationen, zum Beispiel wenn jemand stirbt. Chaima erzählt, wie sie damit umgeht.

Chaima, Pflegefachfrau im zweiten Ausbildungsjahr:

"Im Moment arbeite ich in einem Seniorenwohnheim. Wenn eine Bewohnerin oder ein Bewohner stirbt, finde ich das besonders herausfordernd. Nicht immer finde ich in diesem Moment die richtigen Worte. Der Abschied fällt mir schwer, weil ich viel Zeit mit der Person verbracht habe. Zum Glück kann ich mit meinen Kolleginnen und Kollegen darüber sprechen, wenn mir etwas zu viel wird. In der Berufsschule lerne ich außerdem, wie ich mit diesen Situationen professionell umgehen kann."

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