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Zwischenzeit nutzen: Erfolgsstory Freiwilligendienst

Durch den Freiwilligendienst habe ich zu meiner Ausbildung gefunden

Mathis (18) hat über die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in einer Schule gemacht. Danach entschied er sich für eine Ausbildung zum Erzieher.

Porträt von Mathis

Ausbildung zum Erzieher:

Mathis

Nach der Schule etwas Sinnvolles tun

Nach der Schule wusste Mathis nur, dass er in die soziale Richtung gehen möchte. Seine Mutter hat ihm das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) empfohlen. "Sie wollte nicht, dass ich nach der Schule nur zu Hause rumsitze", lacht Mathis. Absolviert hat er das Jahr in einer Schule in Berlin, die die Jahrgangsstufen 1 bis 10 abdeckt. Dort betreute er Schüler*innen, zum Beispiel bei ihren Hausaufgaben. Mit ihnen einmal in der Woche in der Sporthalle zu spielen, hat ihm besonders gefallen. Er kochte auch das Mittagessen für die Schüler*innen. Natürlich ging es nicht immer friedlich zu. "Wenn es Streit gab, habe ich geschlichtet. Wenn jemand ein Problem hatte, habe ich geholfen. Wie ein Erzieher", erzählt Mathis.

"Ich habe an Fähigkeiten dazugelernt"

Die Schüler*innen waren zwischen 6 und 16 Jahre alt. Anfangs fiel Mathis der Umgang mit den Jüngeren schwer. Aber das hat er schnell gemeistert, nachdem er sie besser kennengelernt hatte. Er weiß jetzt auch, wie er mit Kindern umgehen muss, die schüchtern sind und sich nicht trauen, über ihre Probleme zu reden. "Ich habe mich dann einfach zu ihnen gesetzt und ganz ruhig mit ihnen gesprochen", erinnert er sich. Auch seine organisatorischen Fähigkeiten hat er verbessert, zum Beispiel dadurch, dass er mit einer Kollegin Ausflüge und Veranstaltungen plante.

Ein FSJ hilft, wenn man noch unsicher ist

Dank des FSJ hat Mathis herausgefunden, dass er Erzieher in einem Kindergarten werden möchte. "Ich habe Spaß daran gefunden, mit jüngeren Kindern zu arbeiten.", erinnert sich Mathis lächelnd. "Im Kindergarten dürfen Kinder einfach Kinder sein."

Mathis kann ein Freiwilliges Jahr nur weiterempfehlen. "Man kann sich ausprobieren, wird ins Arbeitsleben integriert und lernt neue Bereiche kennen", fügt er hinzu. Momentan besucht der angehende Erzieher eine Fachschule für Sozialwesen in Berlin, aber er freut sich schon darauf, wieder mit Kindern zu arbeiten.

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