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Job inside: Tischler/in

Aus Leidenschaft für den Werkstoff Holz

Massivholz zusägen, hobeln und fräsen - das macht Thomas (18) sehr viel Spaß. Die Ausbildung zum Tischler ist daher genau sein Ding. Seine Ausbildung absolviert er bei der Schreinerei Dincher. Inzwischen ist er im 2. Ausbildungsjahr.

Tischler:

Thomas

planet-beruf.de: Wieso hast du dich für die Ausbildung zum Tischler entschieden?

Thomas: Ich habe schon als Kind gerne mit Holz gebastelt. Mein Schulpraktikum habe ich in einer Schreinerei gemacht. Nach einem zweiten Praktikum - diesmal in einer kleineren Schreinerei - war ich mir sicher, dass ich diesen Beruf erlernen will. Dann habe ich auch mit der Ausbildung angefangen und bin sehr zufrieden damit.

planet-beruf.de: Was gehört alles zu den Aufgaben eines Tischlers?

Thomas: Hauptsächlich Möbelbau und -reparatur für private Haushalte, für Firmen oder auch für Krankenhäuser. In der Regel spezialisiert man sich auf bestimmte Bereiche. Manche Betriebe machen Haustüren und Fenster, andere spezialisieren sich auf Ladenbau oder Küchen. Andere machen Wandverkleidungen oder Treppen. Das kommt auf den Betrieb an.

Tischler/in und Schreiner/in …

... sind zwei Namen für ein und denselben Beruf. In Norddeutschland spricht man von Tischlern/Tischlerinnen, im Süden ist der Name Schreiner/in gebräuchlich.

"Räumliches Denken ist besonders wichtig für das Zeichnen und Planen."

planet-beruf.de: Welche Fähigkeiten und Stärken sollte man für den Beruf mitbringen?

Thomas: Mathematisches Verständnis, sodass man, wenn man etwas anfertigt, auch Maße ausrechnen kann. Räumliches Denken ist besonders wichtig für das Zeichnen und Planen. Manchmal bekommt man nur Maße. Dann stelle ich mir im Kopf vor, wie das Werkstück aussehen soll und muss es dann noch auf Papier bringen und zeichnen.

planet-beruf.de: Was fasziniert dich am meisten am Material Holz?

Thomas: Das Holz strahlt für mich Wärme aus. Im Gegensatz zu Eisen, das einfach nur kalt ist, wenn man es anfasst. Außerdem kann man Holz leichter bearbeiten als andere Materialien und man kann sehr schöne Dinge damit machen, wie Schnitzereien oder aufwendige Fräsarbeiten.

Fakten zum Beruf

Ausbildungsform: Duale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)

Dauer: 3 Jahre

Zugangsvoraussetzungen: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

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Stand: 17.04.2019