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Job inside: IT-System-Elektroniker/in

"Ich finde es spannend, wie Systeme miteinander kommunizieren."

Tobias ist im ersten Ausbildungsjahr zum IT-System-Elektroniker. Er ist begeistert, wie abwechslungsreich seine Aufgaben sind. In seinem Ausbildungsbetrieb, der Uponor GmbH in Haßfurt, sucht er nach Lösungen, wenn es Probleme mit IT-Geräten gibt.

IT-System-Elektroniker:

Tobias

Technische Zusammenhänge verstehen

Neben Sport gehörten Mathe und Physik in der Realschule zu Tobias’ Lieblingsfächern. Insbesondere die Elektronik hatte es ihm angetan: "Ich fand es immer schon spannend, wie technische Geräte miteinander kommunizieren. Ich wollte verstehen, wie das funktioniert", sagt er. Deshalb schaute er sich nach Ausbildungsberufen in diesem Bereich um - und stieß dabei auf die Uponor GmbH. Das Unternehmen stellt Systeme für die Trinkwasserversorgung und für energieeffizientes Heizen und Kühlen her, z.B. Trinkwasseranlagen für Krankenhäuser oder Fußbodenheizungen für Bürogebäude.

Vom Praktikanten zum Azubi

Zunächst machte Tobias in seinem jetzigen  Ausbildungsbetrieb  ein  freiwilliges  einwöchiges  Praktikum.  Danach  war  er  überzeugt, dass er hier die Ausbildung als IT-System-Elektroniker beginnen wollte.  "Mein Praktikum hat mir den Einstieg erleichtert.  Ich  kannte  dadurch schon ein  paar Kolleginnen und Kollegen. Außerdem haben wir zu Beginn der Ausbildung eine Kennenlernparty gefeiert und ich habe an der Einführungswoche für neue Auszubildende teilgenommen", erzählt er. So wurde Tobias schnell Teil des Teams.

Lösungen für knifflige Probleme finden

Sein Arbeitsplatz ist in der IT-Abteilung des Unternehmens. Oft ist er aber auch im Haus unterwegs. Tobias’ Kunden sitzen nicht in einem anderen Unternehmen, sondern es sind die Mitarbeiter/innen seines Ausbildungsbetriebs. "Ich bin im Support tätig. Das heißt, wenn eine Kollegin oder ein Kollege ein Problem mit seinem Laptop, PC oder Drucker hat, wendet sie oder er sich an mich. Ich finde dann eine Lösung und behebe die Störung. Das Problem kann auf Seiten der Software oder auch der Hardware liegen", erklärt er. Später in seiner Ausbildung wird er noch in der Elektroabteilung in der Produktion eingesetzt. Hier lernt er dann z.B. wie Ports, also die Schnittstellen zu den einzelnen Netzwerkkomponenten, funktionieren und hergestellt werden.

Mit vollem Einsatz dabei

Bei der Problemlösung ist Tobias konzentriert bei der Sache. "Man sollte Ausdauer mitbringen. Es kann sein, dass die Fehlersuche auch mal länger dauert", erzählt er. Daneben ist technisches Verständnis wichtig, um bei IT-Problemen geeignete Lösungen zu finden. Wenn Tobias  einen  Rechner oder ein  anderes Gerät  aufschraubt, braucht er zudem geschickte Finger, damit er nichts kaputt macht. Tobias mag an seinem Ausbildungsberuf, dass jeder Tag anders ist. "Mal arbeite ich im Büro, mal in der Werkstatt. Die Technik entwickelt sich ständig weiter, es gibt immer etwas Neues zu lernen. Dadurch wird es nie langweilig!", freut er sich.

Das Wichtigste zum Beruf

Ausbildungsform: Schulische Ausbildung an Berufsfachschulen (bundesweit einheitlich geregelt)

Dauer: 3 Jahre

Zugangsvoraussetzungen: In der Regel wird ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Die Berufsfachschulen wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus.

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