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Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen

Gut beraten in die Ausbildung

Manche Jugendliche finden keinen Ausbildungsplatz in einem Betrieb. Wer die Voraussetzungen erfüllt, kann eine Ausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung absolvieren. Ein Gespräch mit der Berufsberatung ist dafür nötig.

Persönliche Förderung

Über eine Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung (BaE) in eine Ausbildung zu starten, bietet viele Vorteile. Erfahrene Ausbilder/innen, speziell ausgebildete Lehrkräfte, Sozialpädagoginnen und -pädagogen begleiten die jungen Menschen während der gesamten Zeit. Gemeinsam entwickeln sie einen persönlichen Förderplan und stimmen den Verlauf der Berufsausbildung individuell ab. Ziel ist es, den Übergang in eine reguläre Ausbildung zu schaffen, z.B. nach einem Jahr.

Aktive Mitarbeit der Jugendlichen

Doch auch die Jugendlichen sind gefordert, wenn sie die BaE bewältigen wollen. Sie werden ihre Ausbildung nur abschließen, wenn sie engagiert, motiviert, zuverlässig und pünktlich sind. Erfüllen sie diese Voraussetzungen bzw. arbeiten daran, profitieren sie von der Ausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung, die ihnen folgendes bietet:

  • Nachhilfe in Theorie und Praxis
  • Vorbereitung auf Klassenarbeiten
  • Prüfungsvorbereitung
  • Nachhilfe in Deutsch
  • Unterstützung bei Alltagsproblemen
  • Vermittelnde Gespräche mit Ausbilderinnen bzw. Ausbildern, Lehrkräften und Eltern

So läuft die BaE ab

Die Ausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung (BaE) findet in den Werkstätten des Bildungsträgers oder in Zusammenarbeit mit einem anerkannten Ausbildungsbetrieb statt. Wie alle Auszubildenden besuchen die Teilnehmer*innen zusätzlich die Berufsschule. Sie erhalten eine Ausbildungsvergütung und sind sozialversichert. Für sie entstehen keine Kosten. Die Ausbildung zahlt die auswählende Agentur für Arbeit vor Ort. Menschen mit Behinderungen können von ihren Reha-Fachberaterinnen und -beratern ebenfalls die notwendige Unterstützung erhalten.

Gut zu wissen

Eine Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung (BaE) findet nicht in einem Betrieb, sondern z.B. bei einem Bildungsträger statt. Dieser fungiert als Ausbilder/in. Wer keine Chance sieht, eine betriebliche Ausbildung zu beginnen, sollte sich so früh wie möglich an seine/n Berufsberater/in wenden. Denn diese/r schlägt geeignete Jugendliche und junge Erwachsene zur Teilnahme an der BaE vor. Hier können Sie gut als Vermittler*in agieren und Jugendliche entsprechend informieren.

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Stand: 01.09.2021