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Bericht: Gesundheitsberufe im Büro

Im Büro für die Gesundheit anderer im Einsatz

Gesundheitsberufe im Büro sind vielfältig. Ihr Kind erledigt unter anderem verwaltende, kaufmännische und kommunikative Aufgaben. In diesem Bericht erfahren Sie, welche Ausbildungsberufe dazu zählen und welche Stärken Ihr Kind mitbringen sollte.

Bei diesen Gesundheitsberufen arbeitet Ihr Kind im Büro

Als Sozialversicherungsfachangestellte/r kann Ihre Tochter bzw. Ihr Sohn zwischen fünf Fachrichtungen wählen. Eine davon ist die Allgemeine Krankenversicherung. Auszubildende dieser Fachrichtung beraten versicherte Kundinnen und Kunden, zum Beispiel über verschiedene Leistungen der Krankenversicherung. Zudem erledigen sie Aufgaben am Computer, um unter anderem Beitragszahlungen zu kontrollieren.

Hier kann Ihr Kind nach der dualen Ausbildung beispielsweise arbeiten:

  • Bei gesetzlichen Krankenversicherungen
  • Bei Verbänden der Sozialversicherungsträger

Kaufleute im Gesundheitswesen haben kaufmännische, organisatorische, aber auch kommunikative Aufgaben. Sie ermitteln den Materialbedarf von gesundheitlichen Einrichtungen wie Kliniken, führen Bestellungen durch und arbeiten mit Statistiken. Sie planen und kontrollieren Arbeitsabläufe und erarbeiten Maßnahmen, um Arbeitsabläufe zu verbessern. Je nach Einsatzort beraten sie Patientinnen und Patienten oder Kundinnen und Kunden.

Hier kann Ihr Kind nach der dualen Ausbildung beispielsweise arbeiten:

  • In Krankenhäusern
  • Bei Krankenversicherungen und Rettungsdiensten
  • In Einrichtungen zur Vorsorge oder Rehabilitation

Wenn Ihre Tochter bzw. Ihr Sohn lieber eine schulische Ausbildung machen möchte, kann sie*er zum Beispiel Medizinische/r Dokumentationsassistent/in werden. Hier lernt sie*er unter anderem verwaltende Tätigkeiten, wie Patientendaten zu erheben, Krankenakten anzulegen und zu archivieren. Eine sorgfältige Dokumentation gehört ebenfalls zu den regelmäßigen Aufgaben. Außerdem lernt sie*er den Umgang mit verschiedenen Datenbanken und Programmen.

Hier kann Ihr Kind beispielsweise nach der Ausbildung arbeiten:

  • In Kliniken, Krankenhäusern und größeren Arztpraxen
  • In Gesundheitsämtern oder Krankenkassen
  • An medizinischen Fakultäten von Hochschulen

Das sollte Ihr Kind mitbringen

Ihre Tochter bzw. Ihr Sohn braucht in diesen Ausbildungen ein gutes schriftliches Ausdrucksvermögen und Sicherheit in der Rechtschreibung. Zudem sollte sie*er planen und organisieren können und gute Rechenfertigkeiten besitzen.

Für den Kontakt mit Kundinnen und Kunden oder Patientinnen und Patienten braucht Ihre Tochter bzw. Ihr Sohn ein gutes mündliches Ausdrucksvermögen.

Wichtig ist ebenfalls eine sorgfältige Arbeitsweise. Patienten- oder Kundendaten oder Leistungsberechnungen sollten korrekt angelegt bzw. berechnet werden. Personenbezogene Daten darf Ihr Kind nicht weitergeben - Verschwiegenheit gehört dazu.

Darum lohnen sich diese Ausbildungen

In den vorgestellten Berufen kann Ihr Kind nach der Ausbildung eine Aufstiegsweiterbildung machen. So kann es zum Beispiel eine Führungsposition erreichen. Außerdem gibt es die Möglichkeiten, sich mit Zusatzqualifikationen wie der Fachhochschulreife weiterzubilden.

Nicht zu vergessen: Ihr Kind trägt in diesen Berufen zur Sicherung des gesundheitlichen Wohlergehens vieler Menschen bei.

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