Tagebuch: Mein Boys´Day-Besuch

Doppelt genäht hält besser

Timo (12) hat am Boys'Day 2014 die Bekleidungsfirma bugatti in Herford besucht. Dort durfte er den Auszubildenden zum/zur Modenäher/in und Modeschneider/in über die Schulter schauen. Was hält er nach seinem Besuch von diesen "Frauenberufen"?

Eine Detailaufnahme eines Tagbebuchs.
„Liebes Tagebuch, der Boys´Day war eine spannende Sache …“

Heute hatte ich einen echt spannenden und anstrengenden Tag. Statt in die Schule zu gehen, durfte ich nämlich im Rahmen des Boys´Day mit meiner Mutter zu ihrer Arbeitsstelle fahren. Sie arbeitet in der großen Modefirma bugatti. Ich habe in dem Unternehmen zuerst die Ausbildungsabteilung besucht. Dort werden Modenäher/innen und Modeschneider/innen ausgebildet. Die Auszubildenden haben mir gezeigt, wie man Etiketten sauber auf Stoffe aufnäht.

Porträt von Timo.
Privat
Timo im Einsatz an der Nähmaschine

Das durfte ich auch gleich selber ausprobieren. Danach haben sie mir schon zugetraut, sicher mit Schere und Nähmaschine umzugehen. Ich habe noch eine Tragetasche und danach Federmappen hergestellt. Dazu musste ich die Einzelteile erst nach einem Schnittmuster zuschneiden und danach sauber miteinander vernähen. Da braucht man ein gutes Augenmaß und viel Fingerspitzengefühl, ich war erstaunt, wie gut ich das konnte.

Die erste Federmappe ist mir noch ein bisschen misslungen, aber bei der zweiten war meine Arbeit schon viel besser, sodass ich direkt Lob von der Ausbilderin bekommen habe. Das war toll. Die Taschen und Mäppchen, die ich selber genäht habe, durfte ich mit nach Hause nehmen. Auch das Lager und die restlichen Bereiche der Firma habe ich noch gezeigt bekommen. Der Betrieb ist ziemlich groß und hat viele Mitarbeiter/innen.

Der Boys´Day war sehr spannend und ich habe einiges gelernt. An der Nähmaschine muss man ziemlich genau arbeiten und vorsichtig sein. Der Tag war eine super Sache und ich konnte mal in die Arbeit bei einer großen Modefirma reinschnuppern. Ein Weg für die Zukunft wäre das auf jeden Fall, ob ich aber wirklich Modenäher oder Modeschneider werden will, weiß ich noch nicht.

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Stand: 16.04.2015