Statement: Mein Hobby - meine Ausbildung

Vom Spielen zum Arbeiten am Computer

Leon (20) ist fast fertig mit seiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration. Auf diesen Beruf ist er durch seine Leidenschaft für Computer gekommen.

Ein alter Roehrenmonitor
Leon hat mit seinem Vater Röhrenmonitore auseinandergenommen, um zu wissen, was da eigentlich drin ist.

"Meine Mittlere Reife habe ich auf der Wirtschaftsschule gemacht. Wahrscheinlich wäre ein typischer Ausbildungsberuf für mich beispielsweise Kaufmann für Büromanagement gewesen. Durch ein Praktikum in dem Beruf habe ich aber festgestellt, dass er nicht sehr abwechslungsreich ist. Täglich Unterlagen abzuheften und zu sortieren oder Briefe zu verschicken, das wurde mir schnell zu langweilig. Das wirtschaftliche Denken, das ich auf der Schule gelernt habe, hilft mir aber noch heute!

Ein junger Mann sitzt am Schreibtisch vor zwei Bildschirmen und einem Laptop.
Als Fachinformatiker kümmert sich Leon auch um Fragen zu technischen Geräten wie beispielsweise zu Druckern oder Telefonanlagen.

Als Fachinformatiker löse ich die Probleme meiner Kolleginnen und Kollegen am oder mit dem Computer. Das bedeutet viel Abwechslung - was gut ist. Es kann aber auch viel Stress bedeuten. Manchmal muss ich innerhalb kürzester Zeit Entscheidungen treffen. Dabei darf ich nicht in Panik geraten, sondern muss rational entscheiden und nach Wichtigkeit sortieren. Da hilft mir mein Hobby. Zum Ausgleich spiele ich Computerspiele, am liebsten Strategiespiele. Auch da beschäftige ich mich mit einer Mischung aus Planung, Analyse und durchdachtem Vorgehen. Mit Spielen hat mein Beruf aber wenig bzw. gar nichts zu tun. Computerspiele sind für mich wie eine interaktive Ablenkung.

Porträt von Leon
Leon ist froh, sich für seine Ausbildung entschieden zu haben!

Für die Technik in Computern habe ich mich bereits sehr früh interessiert. Mit meinem Vater habe ich damals in einen alten Röhrenmonitor geschaut, weil ich wissen wollte, was darin ist. Er selbst war und ist sehr interessiert an Technik, das hat auf mich abgefärbt. Durch meine Ausbildung habe ich sehr viel Nützliches gelernt. Ich weiß worauf es ankommt, wenn ich mir selbst einen Computer zusammenstelle. Meiner Familie und meinen Freunden kann ich immer mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn sie mal Probleme oder Fragen haben. Seinen Interessen oder seinem Hobby auch beruflich nachzugehen, kann ich wirklich nur empfehlen. Auch wenn ich nach einem langen Arbeitstag mal nicht mehr auf den Bildschirm schauen kann, sondern lieber auf dem Sofa liege."

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Stand: 13.11.2019