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Einblick in SOZIAL 2020

Spiel, Spaß, sozial: Engagieren in der Jugendarbeit

Sie betreuen Kinder und Jugendliche, organisieren Ausflüge und lösen auch mal Konflikte. Lukas und Jan berichten, wie sie sich neben der Schule für andere einsetzen und welche Vorteile die Tätigkeit eines Jugendleiters hat.

Schülerinnen und Schüler sitzen im Klassenzimmer an ihren Schulbänken.
Ehrenamtliche Hausaufgabenbetreuung ist eine Möglichkeit, sich sozial einzubringen.

Jan (17) ist Jugendleiter in der Einrichtung "Jugendarbeit in Ganztagsschulen (JiG)" und hat dadurch den sozialen Bereich für sich entdeckt.

Porträt von Jan
Privat
Jan kann sich vorstellen, einen sozialen Beruf zu ergreifen.

"Ich habe mit 13 Jahren angefangen, mich zu engagieren, etwa für das Kinderfilmfestival "Little Big Films" in Nürnberg. Nun bin ich als Jugendleiter für die JiG einmal wöchentlich tätig. Dort leite ich eine Kinder- und Jugendgruppe. Wir spielen, basteln oder machen gemeinsam Musik. Es gibt Übernachtungsaktionen und Ausflüge in die Natur.

Weil mir die Arbeit gefällt, habe ich eine Schulung zum Jugendleiter gemacht und die Jugendkarte JuLeiCa erworben. In den Seminaren habe ich gelernt, wie man eine Gruppe sinnvoll beschäftigt. Ich kann mir gut vorstellen, einen sozialen Beruf zu ergreifen. Ich kenne die Herausforderungen und weiß, wie man mit schwierigen Situationen umgeht.

Durch mein Engagement habe ich wertvolle Erfahrungen gesammelt. Es ist ein tolles Gefühl, wenn die Kinder und Jugendlichen mit einem Lächeln aus der Betreuung rausgehen."

Nachdem Lukas (16) als Kind an Aktionen des katholischen Jugendverbands "Kolpingjugend" teilgenommen hat, ist er nun selbst Jugendleiter.

Porträt von Lukas
Privat
Lukas' soziales Engagement ist ein Pluspunkt im Lebenslauf.

"Ich halte Gruppenstunden für Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren und betreue Ferienfreizeiten. Die Kolpingjugend veranstaltet Aktionen wie Wandern, Basteln oder Backen. Je nachdem, wie viele Jugendleiter vor Ort sind, teilen wir die Aufgaben untereinander auf: Wir organisieren die Gruppenstunden und die Ausflüge, kaufen ein und kümmern uns um die Kinder. Wer so eine Aufgabe übernimmt, muss selbstbewusst und geduldig sein, etwa wenn es innerhalb der Gruppe Konflikte gibt.

Ich habe bisher nur positive Erfahrungen gemacht und kann mir vorstellen, im sozialen Bereich zu arbeiten. Einen genauen Berufswunsch habe ich nicht, aber für meinen Lebenslauf ist das soziale Engagement ein Pluspunkt!"

Jugendleiter/in-Card (JuLeiCa)

Die Jugendleiter/in-Card ist ein Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in der Jugendarbeit. Sie ermöglicht dir, eine Kinder oder Jugendgruppe zu leiten und als Betreuer/in auf Ferienfreizeiten mitzufahren. Um eine JuLeiCa zu beantragen, musst du mindestens 16 Jahre alt sein. Weitere Infos zur JuLeiCA erhältst du online unter

www.juleica.de

Stand: 15.01.2020
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Spiel, Spaß, sozial: Engagieren in der Jugendarbeit