Interview: So findest du einen Ausbildungsplatz

Dein Weg zur Ausbildung

Emmanuel Weißmann und Sonja Pieper-Göttmann arbeiten als Berufsberater und Berufsberaterin bei der Agentur für Arbeit in Ludwigshafen. Im Interview erfährst du, wie du (in der Corona-Pandemie) am besten einen Arbeitsplatz findest.

Eine Frau und ein Mann Berufsinformationsmaterial.
Agentur für Arbeit Ludwigshafen
In der Agentur für Arbeit bekommst du Informationen über Ausbildungen und Berufe.
Ein Jugendlicher wird von einem Man beraten.
Informiere dich in der Agentur für Arbeit über die Ausbildungssuche.

planet-beruf.de: Wie unterstützt die örtliche Agentur für Arbeit bei der Stellensuche?

Emmanuel Weißmann: Die Berufsberatung ist erster Ansprechpartner für alle Jugendlichen. Sie können sich mit Fragen rund um berufliche Möglichkeiten, eine erfolgreiche Ausbildungssuche oder Bewerbungsstrategien an uns wenden. Wir beraten auch bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen.

planet-beruf.de: Wo kann ich mich über freie Ausbildungsplätze informieren?

Emmanuel Weißmann: Die JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit ist immer aktuell. Es ist gut, Arbeitgeber persönlich oder über soziale Medien anzusprechen. Dabei ist wichtig: Was zeige ich auf den eigenen Social Media Kanälen? Welche Medien sind sicher? Bei Fragen zu einer Stellenausschreibung sollte man auch anrufen.

Sonja Pieper-Göttmann: Ich empfehle auch, auf die Websites von Unternehmen zu gehen. Oder an virtuellen Messen teilzunehmen, da finden momentan viele statt.

In der App AzubiWelt findet man verschiedene Medien wie BERUFE.TV, BERUFENET und die JOBBÖRSE, die bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz nützlich sind. Mit Familie und Freunden zu reden, kann auch helfen. Wichtig ist: Die Augen offen halten und schauen, welche Gelegenheiten sich einem bieten. Und dann mutig sein und nachfragen.

Eine Frau arbeitet am Computer.
Informiere dich online über ausgeschriebene Stellen und Unternehmen.

planet-beruf.de: Worauf ist in der Corona-Pandemie zu achten?


Emmanuel Weißmann: Nicht entmutigen lassen! Es hat sich viel verändert: Bewerbungsgespräche finden jetzt häufiger digital statt.
Aktuell gibt es kaum Praktikumsmöglichkeiten. Es ist also umso wichtiger, dass die Bewerbungsunterlagen aussagekräftig sind. Wir empfehlen, nach einer gewissen Zeit Arbeitgeber anzurufen und nach der abgegebenen Bewerbung zu fragen. In Corona-Zeiten kann das alles auch etwas länger als sonst dauern.

Es lohnt sich auch, einfach mal auf das Unternehmen zuzugehen und sich initiativ zu bewerben. Denn: Nicht jeder Arbeitgeber traut sich aktuell so auszubilden wie bisher.