So bin ich auf meinen Ausbildungsberuf aufmerksam geworden

Durch das Hobby zum Wunschberuf

Victoria schmökert gerne, Maik liebt Sport. Beide haben einen Weg gefunden, ihre Hobbys nicht nur privat zu betreiben, sondern sie auch in ihren Beruf zu integrieren: Victoria wird Buchhändlerin, Maik Sportassistent.

Ein junges Mädchen greift nach einer Sporttasche.
Sportlich unterwegs - nicht nur in der Freizeit sondern auch im Beruf!

Victoria, angehende Buchhändlerin im ersten Ausbildungsjahr bei Thalia

"Ich mochte Bücher schon immer gerne und habe mir bereits mit neun Jahren die ersten Bücher selbst gekauft und nach der Schule viel gelesen. Als es dann an die Berufswahl ging, habe ich über die JOBBÖRSE erfahren, dass Thalia Azubis zum/zur Buchhändler/in sucht und mich dort beworben.

Von Anfang an durfte ich die Kunden selbst beraten. Das macht mir besonders viel Spaß, denn hier kann ich meine eigenen Erfahrungen einbringen und manchmal auch Bücher, die ich selbst gelesen habe, empfehlen. Deshalb lese ich die aktuellen Neuerscheinungen, die wir verkaufen, auch privat. Neben dem Beraten recherchiere ich für unsere Kunden nach Büchern, organisiere Bestellungen und den Wareneingang oder kassiere.

Eine junge Frau ordnet Bücher ein.
Buchhändler/innen haben immer die aktuellen Neuerscheinungen im Blick.

Lesen ist für mich trotz meiner Ausbildung nach wie vor ein toller Ausgleich zur Arbeit und ich kann dabei super entspannen. Aus diesem Grund sehe ich meine berufliche Zukunft auch nach meiner Ausbildung in der Buchbranche. Jugendliche, die ihr Hobby in ihren Beruf einbringen möchten, sollten bedenken, dass ihre Freizeitbeschäftigung dann auch ihren Alltag bestimmt. Damit die Freude daran nicht verloren geht, ist es sinnvoll, vorher in einem Praktikum herauszufinden, ob der Wunschberuf wirklich den eigenen Vorstellungen entspricht."

 

 

Maik, angehender Sportassistent und Fitness- und Gesundheitstrainer an der Beruflichen Schule für Sport und Gesundheit der Europäischen Sportakademie Land Brandenburg gGmbH

Portrait von Maik.
"Macht eure Leidenschaft zum Beruf, ihr werdet eure Arbeit lieben."



"Ich liebe es, Sport zu treiben - allein oder im Team. Mit acht Jahren war ich bereits festes Mitglied in einem Fußballverein. Inzwischen reichen meine Erfahrungen vom Wasser- bis zum Wintersport über sämtliche In- oder Outdoor-Aktivitäten bis hin zu Basketball. Mit 18 legte ich in meinen Verein, der "WSG 1981 KW", ein FSJ ab und lernte auch Bereiche wie "Finanzen", "Sportorganisation" oder "Marketing im Sport" kennen. Hinzu kamen Trainertätigkeiten. So ist die Idee, mein Hobby zum Beruf zu machen, nach und nach entstanden.

Die Berufsausbildung zum Sportassistenten und Fitness- und Gesundheitstrainer, bietet mir die Möglichkeit, meine Erfahrungen als stellvertretender Vereinsvorsitzender und Trainer, einzubringen. Gleichzeitig kann ich das erlernte Fachwissen auf mein privates Umfeld u.a. im präventiven Bereich übertragen und mit meinem Wissen mich und meine Familie vor Verletzungen des Bewegungsapparats schützen bzw. diesen vorbeugen.

An meiner Berufsausbildung schätze ich v.a. den sehr hohen praktischen Anteil. Für meine Zukunft wünsche ich mir später die Bereiche Prävention und Rehabilitation mit Ernährungsberatung zu verknüpfen."

"Hier bin ich stark!" - vom Hobby zum Beruf

Job inside: Fachpraktiker/in für Pferdewirt (§66 BBiG/42m HwO)

Tipps: Ausgleich zum Alltag: Diese Hobbys tun dir gut!

Selbstcheck: Welches Hobby passt zu mir?

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Stand: 13.02.2015
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