Schutz und Sicherheit "hoch zwei"

Keine Scheu vor der Verantwortung!

Der Schutz von Objekten, Personen und Wertsachen ist ihr Fachgebiet. Service- und Fachkräfte für Schutz und Sicherheit überwachen Alarmsysteme, führen Kontrollgänge durch oder sorgen bei Veranstaltungen für ein sicheres Umfeld.

Ein Mann hält ein Auto zur Kontrolle an.
In der Schutz- und Sicherheitsbranche ist es wichtig, dass du gut mit Menschen umgehen kannst.

René, Azubi im 2. Ausbildungsjahr zur Servicekraft - Schutz und Sicherheit bei der POWER PERSONEN-OBJEKT-WERKSCHUTZ GMBH in Hamburg:

Zwei Männer kontrollieren den Eingangsbereich eines Gebäudes.
Servicekräfte für Schutz und Sicherheit arbeiten z.B. im Bereich Objektschutz.

Bevor ich meine Ausbildung zur Servicekraft für Schutz und Sicherheit begonnen habe, hatte ich einen Nebenjob bei einer Sicherheitsfirma. Weil ich gerne mit Menschen zu tun habe und helfe, konnte ich dort schnell feststellen, dass der Beruf genau das Richtige für mich ist. Über ein Programm der Agentur für Arbeit bin ich dann auf meinen Ausbildungsbetrieb aufmerksam geworden.

Bei meiner Arbeit sind Disziplin und selbstbewusstes Auftreten gefragt. Sehr gute deutsche und englische Sprachkenntnisse sind ebenfalls wichtig, besonders wenn man in einem großen Unternehmen eingesetzt ist, das auch internationle Kunden hat.

Wer ehrgeizig ist, kann in der Sicherheitsbranche viel erreichen. Meine Pläne für die Zukunft sind, nach meiner Ausbildung Fachkraft für Schutz und Sicherheit zu werden und mich zum Hundeführer weiterzubilden.

Thomas, Azubi im 3. Ausbildungsjahr zur Fachkraft - Schutz und Sicherheit bei der Firma Arndt in Fürth:

Porträt von Thomas
Thomas steht kurz vor seinem Abschluss zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit

Ich habe diese Ausbildung gewählt, weil ich jeden Tag etwas Neues erleben wollte. Der Kontakt mit Menschen war mir wichtig. Ein Praktikumstag in einem Sicherheitsunternehmen half mir bei der Entscheidung.
In meinem Ausbildungsbetrieb war ich von Anfang an in der Notruf- und Serviceleitstelle dabei. Hier bediene ich das Alarmsystem, leite Kundengespräche weiter, und wenn ein Notruf eingeht, fahre ich vor Ort, um z.B. Einbrüche zu verhindern oder Personen aus Aufzügen zu befreien.
Körperliche Fitness ist wichtig. Im Notfall ist Schnelligkeit gefragt. Man muss aber auch lange stehen oder sitzen können, z.B. bei der Arbeit an der Pforte. Deshalb verlangen Arbeitgeber, neben einem sauberen Führungszeugnis, immer ein medizinisches Gutachten.
Schichtdienst und Arbeit am Wochenende gehört in unserer Branche dazu. Interessierte sollten sich zudem bewusst machen, dass sie später viel Verantwortung tragen, manchmal sogar für Menschenleben.

Tipp zur Ausbildungsplatzsuche

Genauso wie ihr als Azubis in dieser Branche eine "saubere Weste" haben müsst, muss es auch der Ausbildungsbetrieb. Achtet bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz auf die Seriosität der Unternehmen! Informiert euch genau und erkundigt euch bei der Agentur für Arbeit oder der Industrie- und Handelskammer nach Ausbildungsstellen!

Sicher ist sicher - Berufe rund um Schutz und Sicherheit

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Stand: 02.10.2014