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Statements: Ohne uns geht nichts

Unentbehrlich für die ambulante Patientenbetreuung

Die Ausbildung zum/zur Medizinischen Fachangestellten ist anspruchsvoll und vielseitig. Vivien und Franziska vom Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden erzählen, was ihnen an ihrer Ausbildung besonders gut gefällt.

Eine junge Frau bereitet eine Infusion vor.
Vivien und Franziska zeigen in ihrer Ausbildung Flexibilität, Hilfsbereitschaft, Mitgefühl und Organisationstalent.
Interviewpartnerinnen Vivien und Franziska
Die beiden Auszubildenden Franziska (links) und Vivien (rechts)

Vivien, 2. Ausbildungsjahr zur Medizinischen Fachangestellten

"Ich habe großes Interesse an medizinischen Tätigkeiten und mir machen Verwaltungsaufgaben Spaß. Deshalb absolviere ich die Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten. Die wichtigsten Aufgaben von Medizinischen Fachangestellten sind die Behandlungsassistenz, Verwaltungstätigkeiten und v.a. aber der Umgang mit Patienten. Um sie bestmöglich medizinisch zu versorgen, braucht man ein offenes Ohr, Flexibilität, Hilfsbereitschaft, Mitgefühl und Organisationstalent.

An einem typischen Arbeitstag bereiten wir die Behandlungszimmer vor, füllen Materialien wie bspw. Verbandsmaterialien auf, stellen Lösungen zur Desinfektion medizinischer Instrumente her und bereiten die Sprechstunde vor. Dabei prüfen wir, welche Patienten an diesem Tag in die Sprechstunde kommen. Dann wissen wir, ob wir noch spezielle Vorbereitungen treffen müssen. Im Sprechzimmer assistieren wir dem Arzt/der Ärztin. Am Ende des Tages bereiten wir die Sprechstunde nach, indem wir die Ordnung im Untersuchungszimmer wiederherstellen und es gründlich desinfizieren. Dank unserer Tätigkeiten können sich die Ärztinnen und Ärzte auf die Behandlung konzentrieren. Man merkt schon, dass sie das wertschätzen. Auch die Patienten sind dankbar, dass man für sie da ist. Außerdem geht es ohne uns Azubis sowieso nicht, da im Gesundheitswesen leider Personalmangel herrscht und somit immer Nachwuchs benötigt wird. Deshalb sind wir nach der Ausbildung in unterschiedlichen Bereichen einsetzbar."

Ein Medizinischer Fachangestellter sortiert Patientenakten ein.
Auch Verwaltungsaufgaben gehören zum Beruf Medizinische/r Fachangestellte/r.

Franziska, 1. Ausbildungsjahr zur Medizinischen Fachangestellten

"Ich habe mich schon immer für den medizinischen Bereich interessiert. Beim Praktikum in einer Tierarztpraxis bemerkte ich, dass es mir große Freude bereitet, einer Ärztin bzw. einem Arzt zu assistieren, ich mich jedoch lieber um Menschen kümmern möchte. Im Praxisalltag wichtig ist bspw. die Einhaltung der Hygieneregeln, wie z.B. bei der Anlage eines Verbandes oder bei der Blutabnahme. Es hilft außerdem, wenn man kommunikativ ist, da man viel telefonieren muss und mit Patienten, Ärztinnen bzw. Ärzten und anderen Menschen zu tun hat. Die Ärztinnen und Ärzte nehmen sich immer die Zeit für uns und helfen uns, wo sie können. Je mehr man in der Ausbildung dazulernt, desto mehr kann man selbstständig mithelfen.

Es ist schön, Patienten in schweren Situationen beistehen zu können und danach die Wertschätzung im Sinne eines "Dankeschön" zu erfahren. Wegen des Personalmangels im Gesundheitswesen ist es manchmal schwierig, immer einen Ansprechpartner an der Seite zu haben. Deshalb hat uns unsere Ausbildungsleiterin vorab schon praktisch angeleitet und mit uns z.B. die Blutentnahme an einem Gummiarm geübt. So fällt es einem in der Ambulanz leichter, die Tätigkeiten in der Praxis korrekt auszuführen und diese Fertigkeiten dann zu festigen."

Stand: 06.06.2018