Statements: Cool bleiben in stressigen Situationen

So meistern Azubis Herausforderungen

Nicht nur in der Schule, auch in der Ausbildung wirst du neben vielen schönen Momenten auch stressige Situationen erleben. Hier berichten zwei Azubis, wie sie damit umgehen.

Viele Teller, die von einem Kellner gerade aufgeladen werden
Wenn viel los ist, steigt auch oft der Stresspegel.
Porträt von Stefanie
Privat
Stress kommt vor, aber Stefanie weiß, wie sie damit umgehen kann.

Stefanie, 1. Ausbildungsjahr zur Medienkauffrau in einem Verlag - "Während der Ausbildung gibt es bei uns u.a. viele Azubi-Projekte. Zusammen mit einem Kollegen habe ich z.B. ein Projekt geleitet, bei dem wir einen Messeauftritt selbständig organisieren und durchführen mussten. Das war stressig, weil man da viel Verantwortung hat. Manchmal fällt es mir schwer "nein" zu sagen. Dann mache ich anfallende Aufgaben lieber selbst anstatt sie anderen aufzutragen. Am Ende freue ich mich aber, wenn ich den Erfolg sehen kann. Eine schwierige neue Aufgabe kann schon dazu führen, dass ich mich ein wenig überfordert fühle. Oder ich muss sehr viele Aufgaben auf einmal erledigen. Meine Lösung: Ich gönne mir dann zwischendurch kleine Pausen und rede z.B. mit Kollegen, mit denen ich mich gut verstehe. Dabei lasse ich auch mal richtig Dampf ab. Es hilft aber auch einfach nur zu reden und zusammen zu lachen. Danach sieht man alles schon viel entspannter.  Wenn ich eine für mich wirklich stressige Situation gemeistert habe, versuche ich mich zu belohnen, indem ich mir z.B. Schokolade gönne, Essen gehe oder etwas anderes Schönes mache."

Porträt von Laura
Auch Laura hat schon einige stressige Situationen gemeistert.

Laura, 2 Ausbildungsjahr zur Hotelfachfrau im Novina Hotel, Südwestpark – "Momentan arbeite ich im Restaurant unseres Hotels, wo ich auch für das Frühstück mit zuständig bin. Stress kommt dabei schon häufiger auf. Erst neulich haben wir zusätzlich zum normalen Frühstück noch einen besonderen Brunch im Angebot. Wir mussten also 230 reguläre Frühstücksgäste bewirten und dann ab 10:00 Uhr kamen bereits die ersten Gäste zum Brunch. Vom vorherigen Frühstück waren die Tische aber noch schmutzig und wir mussten sie noch sauber machen und umdecken. Da war schon extrem viel los. Ich denke dann aber meistens: "Das wird schon". Außerdem versuche ich ruhig und positiv zu bleiben. Und am Ende haben wir es ja auch geschafft, indem meine Kollegen und ich zusammen gearbeitet haben. Die Gäste waren auch zufrieden.
Wenn es mir mal schwer fällt cool zu bleiben dann gehe ich zu meinen Kollegen und reagiere mich da ab. Umgekehrt machen sie das auch bei mir. Das hilft uns allen. Wichtig ist nur, dass man es den Gästen nicht zeigt."