Arbeitsgeräte im Labor

Ins Reagenzglas geblickt

Lebensmittel, Kleidung, Baustoffe, Medikamente - wer einen Stoff untersuchen oder herstellen will, der weiß genau: Ohne die entsprechenden Laborgeräte geht gar nichts. Wir stellen dir einige davon vor.

Nahaufnahme Mikroskop
Mikroskope sind in vielen verschiedenen Bereichen im Einsatz.

Glasklare Ergebnisse

Nahaufnahme Kolben und Bechergläser
Bechergläser und Kolben nutzen z.B. Chemielaboranten und -laborantinnen.

Die Trinkwasserprobe im durchsichtigen Glasgefäß verfärbt sich beim Zugeben einer speziellen Chemikalie. Mit dieser Methode können beispielsweise Chemielaboranten und -laborantinnen den Härtegrad des Wassers bestimmen. Bei ihrer Tätigkeit im Labor sind Reagenzgläser, Kolben und Bechergläser gängige Arbeitsgeräte. Damit lassen sich kleine Stoffmengen aufbewahren, abmessen oder mischen.

Kleines groß rausgebracht

Winzige Objekte für das Auge sichtbar machen - das kann das Mikroskop. Dank mehrerer Linsen erscheint der Untersuchungsgegenstand in vielfacher Vergrößerung. Textillaboranten und -laborantinnen prüfen mit dem Mikroskop z.B. den Durchmesser von Fasern für die Textilherstellung.

Den Keimen auf den Fersen

Eine Laborantin bei der Arbeit mit einer Petrischale
Petrischalen werden z.B. zur Kultivierung von Bakterien oder Pilzen verwendet.

Wenn es darum geht, Schimmelpilze oder Bakterien nachzuweisen, kommen Petrischalen zum Einsatz. In den flachen runden Gefäßen trägt man die gewünschte Probe auf einen Nährboden auf. Das geschieht beispielsweise mit einer Pipette. Mit ihr kann man gezielt bestimmte Flüssigkeitsmengen abgeben oder aufnehmen. Nach dem Erwärmen der Probe auf eine festgelegte Temperatur für mehrere Stunden oder Tage lässt sich erkennen, welche Keimkulturen entstanden sind. Milchwirtschaftliche Laboranten und Laborantinnen können so z.B. Rohmilch auf Krankheitserreger testen.

Eine zähe Angelegenheit?

Produkte wie z.B. Farben und Lacke sollen sich einerseits leicht verarbeiten lassen und dürfen andererseits nicht zu stark tropfen. Mit dem Viskosimeter können Lacklaboranten und Lacklaborantinnen messen, wie zähflüssig eine untersuchte Probe ist. Auch in anderen Bereichen kommt das Viskosimeter zum Einsatz, z.B. in der Lebensmittel- oder Kosmetikindustrie.

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Stand: 23.03.2016