Job inside: Sportassistent/in

Von wegen "Sport ist Mord"

Niclas war schon immer ein Sportfreak. Vor knapp zwei Jahren beschloss er, sein Hobby zum Beruf zu machen. Deshalb hat er eine Ausbildung zum Sportassistenten an der WWV Bildungsakademie am Campus in Nauen begonnen. Uns hat er mehr darüber erzählt.

Eine junge Frau gibt einem Jugendlichen Anweisungen an einem Sportgerät.
Auch die Anleitung von Sportlerinnen und Sportlern gehört zu den Aufgaben von Sportassistenten/-assistentinnen.

planet-beruf.de: Wie bist du auf die Ausbildung gekommen?

Niclas: Sport war schon immer sehr wichtig für mich. Deshalb habe ich eine Ausbildung gesucht, in der ich meine Sportkenntnisse weiter ausbauen kann. Als ich die Werbung der WWV Bildungsakademie im Internet gesehen habe, habe ich mich gleich beworben und bin nach meinem Vorstellungsgespräch beim Direktor direkt an der Schule angenommen worden.

Eine Sportgruppe beim Aufwärmen.
Persönliche Fitness ist wichtig - aber genauso auch Stärken im kaufmännischen Bereich.

planet-beruf.de: Wie ist deine Ausbildung aufgebaut?

Niclas: Meine Ausbildung sieht so aus, dass ich zwei Jahre die WWV in Vollzeit besuche. In dieser Zeit habe ich sowohl sportbezogene Fächer wie Sportmethodik und -medizin, als auch kaufmännische Fächer wie Rechnungswesen und Marketing. Zwischen dem ersten und zweiten Ausbildungsjahr musste ich ein sechswöchiges Betriebspraktikum machen. Dieses habe ich in einem Fitnessstudio absolviert.

planet-beruf.de: Nauen ist von deiner Heimatstadt knapp 180 km entfernt. War das ein Problem für dich?

Niclas: Nein. In meiner Schule sind sehr viele Azubis aus ganz Deutschland. Die Schule bietet ihren Schülerinnen und Schülern eigene Wohngemeinschaften als Unterkunft an, was sehr praktisch ist.

planet-beruf.de: Was würdest du Jugendlichen raten, die auch eine solche Ausbildung beginnen möchten?

Niclas: Man muss natürlich ein hohes Maß an Sportbegeisterung mitbringen. Das ist ganz wichtig. Aber zusätzlich sollte man Stärken im kaufmännischen Bereich mitbringen, da die Arbeit als Sportassistent/in nicht nur Trainings- sondern auch Verwaltungsaufgaben umfasst.

Das Wichtigste zu dem Beruf in Kürze

Tätigkeiten: Sportassistenten und Sportassistentinnen nehmen im Sportbereich Aufgaben in Management, Organisation und Verwaltung wahr. In Sportvereinen übernehmen sie auch Trainingsaufgaben und leiten Kurse.

Ausbildungsform: Schulische Ausbildung an Berufsfachschulen (landesrechtlich geregelt).

Dauer: 2 Jahre

Zugangsvoraussetzungen: Die meisten Ausbildungsanfänger/innen verfügen über einen mittleren Schulabschluss. Die Bewerber/innen werden von der Berufsfachschule ausgewählt.

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Stand: 06.05.2015