Job inside: Parkettleger/in

Mit Spaß und Abwechslung aufs Parkett

Michael (20) macht gerade seine Ausbildung zum Parkettleger bei der Parkett-Franz GmbH in Rot am See. Er ist im zweiten Ausbildungsjahr. Im Gespräch mit planet-beruf.de verrät er u.a., wie er zu seiner Ausbildung gekommen ist und welche Stärken hierfür benötigt werden.

Ein Auszubildender zum Parkettleger/in belädt einen Transporter mit Holzpflastern.
Viel unterwegs - für Parkettleger/innen gehört das zum Berufsalltag.

Du weißt, wie man eine kesse Sohle aufs Parkett legt. Doch kennst du dich auch mit Verlegetechniken für den edlen Bodenbelag aus? Auf Michael trifft das auf jeden Fall zu. Er wird Parkettleger. Zu seiner Ausbildung ist er über ein Praktikum gekommen. "Durch meinen Schwager wurde ich auf den Beruf des Parkettlegers aufmerksam. Dann habe ich mich bei Franz Parkett für ein zweiwöchiges Praktikum beworben und wurde genommen. Das Praktikum hat mir sehr gefallen und das Arbeitsklima war sehr angenehm. Aus diesem Grund habe ich mich dann für eine Ausbildung in diesem Bereich entschieden."

Gut aufgeteilt

Porträt von Michael
Privat
Michael (20) wird Parkettleger und ist im zweiten Ausbildungsjahr.

Die Ausbildung zum/zur Parkettleger/in ist eine duale Ausbildung im Handwerk, wird also parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Mit diesem Aufbau ist Michael sehr zufrieden: "Wenn du im Betrieb bist, kannst du dich auf die Arbeit konzentrieren und wenn du in der Schule bist, darauf, gute Noten zu schreiben. Am Anfang des Schuljahres bekommt man einen Schulplan zugesendet. Man weiß genau, wann die Schulzeiten sind und kann sich gut auf Prüfungen vorbereiten."
Michaels Arbeitstag beginnt schon um halb acht Uhr morgens: "Zunächst bekomme ich den Ablauf für den Tag mitgeteilt.  Nachdem wir alle Werkzeuge, die wir auf der Baustelle benötigen könnten, geholt haben, geht es auf die Baustelle." Der Parkettleger/die Parkettlegerin arbeitet mit einigen Werkzeugen. Neben einer herkömmlichen Zange bedient Michael auch Maschinen, wie beispielsweise ein spezielles Parkettschleifwerkzeug.

Von A wie Ausdauer bis O wie Ordnung

Parkettleger verlegt Holzfußboden.
Feingefühl und Geduld sind in diesem Beruf wichtig.

Auf der Baustelle selbst wird von einem Parkettleger/einer Parkettlegerin viel Feingefühl und manchmal auch Geduld erwartet: "Beim Parkettverlegen solltest du vorsichtig arbeiten, z.B. wenn einzelne Stücke nicht zusammenpassen, klopfe ich behutsam darauf. Sonst kann es sein, dass du das Parkett beschädigst." Neben der körperlichen Belastbarkeit ist genaues Arbeiten wichtige Grundvoraussetzung, wenn man Parkettleger/in werden möchte.  

 

 

Mit Spaß und Abwechslung bei der Sache

Bei seiner Ausbildung schätzt es Michael sehr, dass er viel auf Baustellen unterwegs ist und die Aufgaben sehr vielseitig sind. Kein Tag gleicht dem anderen. Für ihn steht fest: "Es ist kein leichter Beruf, aber er macht viel Spaß!"

Das Wichtigste zum Beruf in Kürze

Tätigkeiten: Parkettleger/innen verlegen, behandeln und pflegen Parkettböden und andere Holzfußböden. Daneben restaurieren sie Holzfußböden.

Ausbildungsform: Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt (duale Ausbildung im Handwerk).

Dauer: Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Zugangsvoraussetzungen: Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss ein (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, Erster allgemeinbildender Schulabschluss).

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Stand: 01.06.2016
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Der Beruf "Parkettleger/in" im Filmportal der Bundesagentur für Arbeit:
Parkettleger/in im BERUFE.TV