Job inside: Logopäde/Logopädin

Anderen helfen, sprechen zu lernen

Insa ist im zweiten Jahr ihrer Ausbildung zur Logopädin an einer Berufsfachschule in Oldenburg. Für die 20-Jährige war schon in der 9. Klasse klar, dass sie anderen helfen möchte, sprechen zu lernen. Uns hat sie mehr darüber erzählt:

Scrabblesteine
Die Logopädie beschäftigt sich mit der Diagnose und Behandlung von Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- und Hörstörungen. Damit wollen Logopädinnen und Logopäden die Kommunikationsfähigkeit ihrer Patienten verbessern.

planet-beruf.de: Wie kam es dazu, dass du schon in der 9. Klasse gewusst hast, welche Ausbildung du später machen möchtest?

Insa: Ich habe damals in der Schule ein Praktikum bei einer Logopädin gemacht. Die Zusammenarbeit mit den Patienten hat mir sehr gefallen. Deshalb habe ich mich damals schon dazu entschlossen, auch Logopädin zu werden.

Eine junge Logopädin hilft einer Patientin beim Sprechen lernen.
privat
Mithilfe verschiedener Techniken hilft Insa ihrer Patientin beim Sprechen lernen.

planet-beruf.de: Welche Voraussetzungen musstest du erfüllen, um an der Schule angenommen zu werden?

Insa: Ich musste an einem Aufnahmeverfahren teilnehmen. Wichtig waren dabei vor allem eine deutliche Aussprache, gutes Hörvermögen, eine belastbare Stimme und eine möglichst dialektfreie Sprache.

planet-beruf.de: Momentan machst du ein Tagespraktikum in einer Praxis, in der du mit Kindern arbeitest. Mit welchen Problemen kommen die Kinder zu dir?

Insa: Manche Kinder haben eine Sprachentwicklungsstörung, die sich z.B. dadurch äußert, dass sie bestimmte Laute z.B. das "S", nicht bilden können. Wir arbeiten dann gemeinsam daran, die Störung mithilfe verschiedener Techniken zu beheben.

planet-beruf.de: Welche Stärken sollte man mitbringen, um als Logopäde/Logopädin arbeiten zu können?

Insa: Man braucht auf alle Fälle ein gewisses Maß an Motivation und Belastbarkeit. Das nötige Fachwissen, z.B. in menschlicher Anatomie, und die Therapietechniken lernt man dann in der Schule und im Praktikum.

planet-beruf.de: Was möchtest du nach deiner Ausbildung machen?

Insa: Nach meiner Ausbildung möchte ich erst einmal viel Praxiserfahrung sammeln und eventuell ein anschließendes Studium absolvieren.

Das Wichtigste zum Beruf in Kürze

Tätigkeiten: Logopäden und Logopädinnen beraten, untersuchen und behandeln Patienten mit Sprach-, Sprech-, Schluck-, Hör- oder Stimmstörungen auf Basis einer ärztlichen Verordnung.

Ausbildungsform: Schulische Ausbildung an einer Berufsfachschule

Dauer: 3 Jahre

Zugangsvoraussetzungen: Mittlerer Bildungsabschluss oder Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene zweijährige Berufsausbildung

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Stand: 15.07.2015