Job inside: Hotelfachmann/-frau

"Die Rezeption macht mir am meisten Spaß!"

Jasmin ist im dritten Jahr ihrer Ausbildung zur Hotelfachfrau in einem 4-Sterne-Hotel, dem NOVINA HOTEL in Nürnberg. Im Interview erzählt sie von der Arbeit mit Reisenden und wie sie auf Beschwerden reagiert.

Eine Hotelfachfrau gießt Milch in eine Kanne.
Am Morgen Restaurantservice, am Nachmittag Einkauf und am Abend Verwaltung. Hotelfachleute haben häufig wechselnde Aufgaben. Das erfordert Flexibilität und psychische Belastbarkeit.
Porträt von Jasmin.
Novina-Hotel Südwestpark Nürnberg
Als Hotelfachfrau hat Jasmin sehr viel Abwechslung.

planet-beruf.de: Warum hast du dich für die Ausbildung entschieden?

Jasmin: Ich habe neben der Schule in der Gastronomie gearbeitet. Das hat mir gefallen, ich wollte aber noch mehr Tätigkeiten kennenlernen. Der Vorteil im Hotel ist, dass man unterschiedliche Bereiche kennenlernt.

planet-beruf.de: Was sollte man unbedingt wissen, wenn man eine Ausbildung zur Hotelfachfrau oder zum Hotelfachmann machen will?

Jasmin: Hotelfachleute werden oft in Schichten eingesetzt. Ich arbeite also manchmal in der Früh und manchmal am Abend. Ab und an arbeite ich auch am Wochenende. Dafür habe ich dann unter der Woche frei. Das ist ganz nützlich!.

planet-beruf.de: Wie wichtig sind Fremdsprachen in deinem Beruf?

Jasmin: An der Rezeption rede ich jeden Tag mit Gästen aus der ganzen Welt. Dafür brauche ich gute Englischkenntnisse. In der Berufsschule lerne ich Business-English. Das ist perfekt auf die Hotelbranche zugeschnitten.

Eine Hotelfachfrau macht ein Bett.
Während deiner Ausbildung als Hotelfachmann/-frau lernst du, wie man ein Hotelzimmer aufräumt und für die Gäste schön präsentiert.

planet-beruf.de: Was macht dir am meisten Spaß?

Jasmin: Am meisten Spaß macht es mir an der Rezeption. Dort checke ich die Gäste ein und aus, registriere Beschwerden und schreibe Rechnungen. Ich habe schon an der Bar und im Restaurant gearbeitet und auch gelernt, wie man eine Zimmerkontrolle durchführt. Mein Beruf ist sehr abwechslungsreich!

planet-beruf.de: Was ist schwieriger, der Umgang mit Geschäftsreisenden oder Touristen?

Jasmin: Geschäftsreisende sind deutlich angenehmer. Sie kennen oft schon unser Hotel und das Personal. Da ist die Atmosphäre entspannter. Manchmal haben wir auch internationale Fußballmannschaften zur Saisonvorbereitung bei uns. Das ist sehr spannend!

planet-beruf.de: Wie reagierst du auf unfreundliche oder unzufriedene Gäste?

Jasmin: Wir lernen in der Berufsschule, wie man mit Beschwerden umgeht. Ich bleibe freundlich, entschuldige mich und suche nach einer Lösung.

planet-beruf.de: Kann ein/e Hotelfachmann/-frau eigentlich in jedem Hotel der Welt arbeiten?

Jasmin: Mit dem Beruf kann man ins Ausland gehen, z.B. für Work und Travel. Hotelfachleute werden überall gebraucht.

Das Wichtigste zum Beruf

Tätigkeiten: Hotelfachleute arbeiten in allen Abteilungen eines Hotels mit. Sie sind u.a. an der Rezeption tätig, richten Zimmer her und schenken Getränke aus.

Ausbildungsform: duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule  

Dauer: 3 Jahre

Zugangsvoraussetzungen: Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

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Stand: 02.10.2019
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