Job inside: Grafikdesigner/in

Die Kreativen hinter Werbung & Design

Christian und Manon machen ihre Ausbildung zum/zur Grafikdesigner/in an der Freien Schule für Gestaltung (FSG) in Hamburg. Beide hatten schon immer Freude am Zeichnen und Gestalten und für sie war klar, dass sie einmal einen kreativen Beruf ausüben werden.

Eine Designerin entwirft am Computer.
Für Entwürfe nutzt man spezielle Designprogramme.
Porträt von Manon
Manon hatte schon immer Freude an kreativer Arbeit.

Manon ist im ersten Jahr ihrer Ausbildung zur Grafikdesignerin an der Freien Schule für Gestaltung in Hamburg. Ein Freund, der ebenfalls diese Ausbildung gemacht hat, brachte sie auf die Idee: "Ich habe mir überlegt, welche kreativen Berufe es gibt und in welchen man auch gute Einstiegschancen hat." So kam sie auf die Ausbildung zur Grafikdesignerin.

Christian hat schon eine Ausbildung zum Mediengestalter Digital und Print mit der Fachrichtung Gestaltung und Technik gemacht und wollte sich danach weiter spezialisieren. "Ich möchte meine beruflichen Erfolgschancen erhöhen, um später als (Junior-) Art Director einsteigen zu können." An der FSG Hamburg macht er jetzt im zweiten Jahr seine Ausbildung zum Grafikdesigner, die an der FSG als ein sogenanntes Aufbaustudium ausgelegt ist. Die Ausbildungszeit ist dabei auf zwei Jahre verkürzt. Sein Schwerpunkt liegt auf dem Thema Webdesign: "Ich finde es faszinierend, den Wandel von der klassischen zur vermehrt digitalen Werbung zu beobachten. Es gibt so vieles sowohl bei der Gestaltung, als auch bei der Umsetzung zu beachten."

Porträt von Christian
Christian würde auch nach seiner Ausbildung
gerne in der Werbebranche arbeiten.

Kreativität und Eigenverantwortung

Während seiner Ausbildung arbeitet Christian in einer Agentur. Dort beschäftigt er sich hauptsächlich mit digitalen Medien und lernt die wesentlichen Aufgabengebiete eines Grafikdesigners besser kennen. So hilft er beispielsweise bei der Gestaltung von Werbung, Werbesprüchen und Webseiten. Dabei ist natürlich Kreativität gefragt. Christian ist aber der Meinung, dass der Beruf des Grafikdesigners nicht nur gestalterisches Talent erfordert, sondern auch den Willen, selbstständig zu arbeiten. "Man sollte sich auch privat mit den gestalterischen Themen auseinandersetzen und versuchen, immer auf dem Laufenden zu bleiben, was sich in der Werbung verändert und Neues ergibt. Natürlich hilft es auch, zu Hause weiter an seinen grafischen Entwürfen zu arbeiten und sich selbst neuen Herausforderungen zu stellen."

Manons Rat für alle, die sich für die Ausbildung interessieren: "Wenn man die Richtung Grafikdesign einschlagen möchte, sollte man sich umhören, welche Trends es in diesem Bereich gibt. Am besten man fragt direkt in den Agenturen nach, welche Voraussetzungen man als Grafikdesigner mitbringen sollte und welche berufliche Möglichkeiten man hat." Aber natürlich sollte man auch kreativ sein und neben zeichnerischem Talent Freude an der Arbeit mit Grafikprogrammen und dem Gestalten von Werbung, Zeitschriften oder Webseiten haben.

Skizze des Eifelturms
Für die Ausbildung sollte man u.a. gut zeichnen können.

So kann es weitergehen

Manon arbeitet neben ihrer Ausbildung momentan bei einer Filmfirma in Hamburg und möchte in diesem Bereich auch nach ihrem Abschluss als Grafikdesignerin arbeiten. Christian macht in einem Jahr seinen Abschluss: "Ich hoffe, dass meine Abschlussarbeit sehr überzeugend wird bzw. dass ich bis dahin schon so gute Kontakte gesammelt habe, damit ich direkt mit einer Festanstellung als Junior Art Director einsteigen kann. Alternativ wäre auch der Umweg über ein Praktikum in einer Agentur denkbar."

Fakten zur Ausbildung

Tätigkeiten: Grafikdesigner/innen gestalten z.B. Anzeigen, Firmenlogos oder Internetauftritte. Dabei sprechen sie sich mit ihren Kunden über deren Wünsche und Vorstellungen ab und entwerfen verschiedene Entwürfe mithilfe spezieller
Software oder per Hand.

Ausbildungsform: Die schulische Ausbildung findet an Berufsfachschulen,  Berufskollegs und anderen Bildungseinrichtungen statt.

Dauer: Die Ausbildung dauert 2-3 Jahre.

Nach der Ausbildung: Nach der Ausbildung kannst du auch noch eine Weiterbildung als Gestalter/in oder Fachwirt/in machen.

Zugangsvoraussetzungen: Vorausgesetzt wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss. Vor Beginn der Ausbildung muss häufig eine Mappe mit selbst gefertigten gestalterischen Arbeiten jeglicher Art eingereicht werden. Manche Schulen führen auch Aufnahmeprüfungen durch.

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Stand: 26.11.2014
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