Job inside: Fotograf/in

Vom Hobby zum Beruf

Corinna hat vor zweieinhalb Jahren ihre Ausbildung zur Fotografin bei der BAUR Versand GmbH und Co. KG begonnen. Sie erzählt im Interview von ihrem Arbeitsalltag und welche Rolle Organisationstalent darin spielt.

Eine junge Frau bearbeitet Fotos am Computer.
Fotografen und Fotografinnen bearbeiten Bilder mithilfe von speziellen Computerprogrammen.
Eine junge Frau hält einen Foto-Apparat in der Hand und lächelt.
privat
Corinna liebt es, Momente und Emotionen in Fotos einzufangen.

planet-beruf.de: Warum hast du dich für eine Ausbildung zur Fotografin entschieden?

Corinna: Ich habe eigentlich schon immer gerne hobbymäßig fotografiert. Mit 14 Jahren habe ich dann meine erste Spiegelreflexkamera geschenkt bekommen. Mit der Ausbildung habe ich jetzt mein Hobby zum Beruf gemacht.

planet-beruf.de: Wie gestaltet sich bei dir ein typischer Arbeitstag?

Corinna: Der ist bei mir sehr abwechslungsreich. Im Moment mache ich bei der standardisierten Onlinefotografie mit. Ich fotografiere zum Beispiel Möbel vor neutralem Hintergrund aus verschiedenen Perspektiven und dokumentiere alles in einer Liste am Computer. Dann geht es auch schon an die Retusche.

Zwei Hände halten eine Fotokamera, auf der ein Portraitfoto einer lächelnden Frau zu sehen ist.
Auch das Anfertigen von Porträtfotos kann zu den Aufgaben eines Fotografen/einer Fotografin gehören.

planet-beruf.de: Spielt Organisationstalent eine große Rolle bei der Tätigkeit als Fotograf oder Fotografin?

Corinna: Ja auf jeden Fall! Beispielsweise ist Organisationsfähigkeit für die Terminplanung wichtig, nämlich welche Produkte wann von wem fotografiert werden. Auch Aufnahmeorte, Stylisten, Handwerker für Kulissen oder Models müssen organisiert werden. Dazu kommt noch die Struktur in den Daten, sprich die richtige Dokumentation.

planet-beruf.de: Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Stärken, die du in deinem Beruf brauchst?

Corinna: Also auf jeden Fall kommt zur Organisationsfähigkeit noch Kreativität dazu. In der Berufsschule schreibe ich zum Beispiel Konzepte: Hier analysiere ich ein Produkt, überlege mir, welche Zielgruppe dafür sinnvoll wäre und fühle mich in die Zielgruppe ein, um zu einer passenden Bildidee zu kommen. Generell ist das aber auch abhängig von dem Bereich, in dem man eingeteilt ist.

Das Wichtigste zum Beruf

Fotografen und Fotografinnen halten mit der Kamera individuelle Eindrücke von Menschen oder der Natur, von Ereignissen oder von Gegenständen fest und bearbeiten die Ergebnisse anschließend am Computer nach.

Ausbildungsform: dual in Betrieb und Berufsschule

Dauer: 3 Jahre

Zugangsvoraussetzungen: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.