Job inside: Fachverkäufer/in - Lebensmittelhandwerk

Mit Rat und Tat beistehen

Christoph macht gerade die Ausbildung zum Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk. Er ist im ersten Ausbildungsjahr bei der Wurst-Basar Konrad Hinsemann GmbH in Ronnenberg bei Hannover. Er erzählt, was ihn motiviert und welche Fähigkeiten ihm nützen.

Ein junger Azubi zum Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk, Schwerpunkt Fleischerei, mit blauer Schürze und orangefarbener Krawatte.
Wurst-Basar Konrad Hinsemann GmbH
Das Verkaufen von Wurst und Fleischwaren gehört zu Christophs Arbeit.
Ein Fleischermesser liegt neben einer Wurstschneidemaschine.
Mit der Schneidemaschine wird Wurst für den Verkauf frisch abgeschnitten.

planet-beruf.de: Wieso hast du dich für diese Ausbildung entschieden?

Christoph: Ich mag es, mit Fleisch zu arbeiten und auch den Umgang mit Kunden. Wenn die Kunden Fragen haben, wie man etwas zubereitet oder ähnliches - da stehe ich mit Rat und Tat zur Seite. Das finde ich sehr schön. Ich könnte mir nicht vorstellen, die ganze Woche zuhause vor dem Laptop zu sitzen, um Homeoffice zu machen. Da finde ich es doch schöner, noch rausgehen zu dürfen zum Arbeiten.

planet-beruf.de: Welche Interessen sollte man dafür mitbringen?

Christoph: Man sollte der Grundthematik Fleisch nicht abgeneigt sein. Es ist schon vorteilhaft zu wissen, wie ein Stück Roastbeef eigentlich schmeckt.

planet-beruf.de: Was lernst du in der Ausbildung?

Christoph: Grundlegende Sachen sind das Lernen der Artikelnummern, oder welches Stück Fleisch von welchem Teil vom Tier kommt. Im Schulischen sind es zum Beispiel Aufbau und Zerlegung von Fleisch.

Zwei Verkäufer stehen hinter einer Ladentheke, in der Fleisch und Wurst ausliegen.
Wurst-Basar Konrad Hinsemann GmbH
Christoph macht seine Ausbildung Spaß.

planet-beruf.de: Was empfiehlst du Schulabgängern, die sich für den Beruf interessieren?

Christoph: Wenn man sich dafür interessiert, definitiv eine Bewerbung schreiben! Und wenn es auch erst mal nur für ein Praktikum ist. Es ist ein wirklich schöner Beruf und man kann so viel mehr daraus machen. Das sehen die meisten gar nicht.

planet-beruf.de: Welche Möglichkeiten gibt es denn?

Christoph: Man könnte nach abgeschlossener Ausbildung zum Beispiel eine Weiterbildung machen und Handelsfachwirt/in werden.

planet-beruf.de: Weißt du schon, wofür du dich entscheidest?

Christoph: Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ich schwanke noch zwischen dem Berufsschullehrer oder vielleicht doch im Management im Außendienst, um die einzelnen Filialen zu betreuen.

Das Wichtigste zum Beruf in Kürze

Als Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk mit dem Schwerpunkt …

  • ... Fleischerei verkaufst du Fleisch- und Wurstwaren, bedienst Kunden und sorgst für einen sauberen Verkaufsraum.
  • ... Bäckerei verkaufst du Brot und Backwaren oder einen Imbiss. Daneben berätst und bedienst du Kunden.
  • ... Konditorei präsentierst und verkaufst du Torten, Pralinen und andere Süßspeisen sowie Heißgetränke.

Ausbildungsform: Duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule

Dauer: 3 Jahre

Zugangsvoraussetzungen: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss ein.