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Job inside: Fachkraft für Schutz und Sicherheit

"Bei allen besonderen Vorkommnissen dabei"

Der 18-jährige Dominik macht derzeit seine Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit bei der Flughafen München GmbH. Er erzählt von seinem abwechslungsreichen Ausbildungsalltag.

Dominik steht neben einem Streifenwagen.
Flughafen München GmbH
Während des Streifendienstes sind Fachkräfte für Schutz und Sicherheit viel im Freien unterwegs.
Porträtfoto von Dominik
Flughafen München GmbH
Dominik macht momentan eine Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit.

planet-beruf.de: Wie sieht bei dir ein normaler Tag in der Ausbildung aus?

Dominik: Meine Ausbildung ist sehr vielseitig und es kommt darauf an, in welcher Abteilung ich eingesetzt bin. Morgens melde ich mich immer bei meinem Ausbildungsbeauftragten, um mit ihm meine Aufgaben durchzusprechen. Zurzeit bin ich in der Ausweisstelle eingesetzt und kümmere mich mit meinen Kolleginnen und Kollegen unter anderem um die Ausgabe und Vernichtung der Flughafenausweise. Hierbei arbeite ich auch im Parteiverkehr und habe viel Kundenkontakt.  

planet-beruf.de: Wie ist es für dich in Schichten zu arbeiten?

Dominik: Derzeit arbeite ich nicht im Schichtdienst, sondern in Gleitzeit durchschnittlich 8 Stunden am Tag. Mein Arbeitsbeginn ist zwischen 06.30 und 09.30 Uhr. Ich finde es aber auch gut, dass man derzeit überlegt, auch bei uns bereits in der Ausbildung Schichtarbeit einzuführen. Nach der Ausbildung arbeiten wir zum Großteil im Schichtdienst, da der gesamte Flughafenbetrieb rund um die Uhr beaufsichtigt werden muss.

Blick auf Tower, Flughafengebäude und Vorfeld
Flughafen München GmbH
Am Flughafen ist die große weite Welt zum Greifen nah. Kein Wunder, dass viele Menschen von der Arbeit am Flughafen träumen.

planet-beruf.de: Welche Stärken braucht man, wenn man eine Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit absolviert?

Dominik: Es ist wichtig, sich in verschiedene Teams einfügen zu können, da man in jeder Abteilung mit mehreren Personen zusammenarbeitet. Außerdem ist es notwendig, kommunikativ zu sein, weil man zum Beispiel im Flughafen auf viele verschiedene Passagiere trifft, die Hilfe brauchen, um sich zu orientieren. Das hilft einem auch in der Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Kolleginnen und Kollegen.

planet-beruf.de: Wo arbeitest du normalerweise - in den Flughallen oder auch im Freien?

Dominik: Das kann je nach Abteilung unterschiedlich sein. Wenn ich zum Beispiel in der Schließanlagenverwaltung eingesetzt bin, arbeite ich viel im Innenbereich des Flughafens. Dort tausche ich unter anderem gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen die Schlösser der Türen und Fenster anhand festgelegter Schließpläne aus. Anders ist das beim Streifendienst. Da sind meine Kolleginnen, Kollegen und ich viel im Freien unterwegs, um Schäden und Unfallanzeigen aufzunehmen. Außerdem lotsen wir Rettungskräfte auf dem Vorfeld und verfolgen eingehende Alarme in der Leitstelle. Ich würde sagen, man ist bei allen besonderen Vorkommnissen dabei.

planet-beruf.de: Momentan ist der Flugbetrieb wegen der Corona-Krise eingeschränkt. Wie wirkt sich die aktuelle Situation auf deine Ausbildung aus?

Dominik: Ich habe fünf Wochen von zu Hause aus gearbeitet. Dahin wurden mir jede Woche neue Aufgaben geschickt, die ich ausarbeiten musste. Seit Mitte April sind wir Auszubildenden des 2. und 3. Ausbildungsjahres wieder normal am Flughafen tätig.

Das Wichtigste zum Beruf

Tätigkeiten: Fachkräfte für Schutz und Sicherheit schützen Personen, Objekte, und Gebäude. Sie kümmern sich um deren Sicherheit und sind für die Abwehr von Gefahren zuständig.


Ausbildungsform: dual in Betrieb und Berufsschule

Dauer: 3 Jahre

Zugangsvoraussetzungen: Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die meisten Ausbildungsanfänger/innen bringen einen Hauptschulabschluss oder einen mittleren Bildungsabschluss mit.

Stand: 10.06.2020
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