Branchenreport: Berufe rund um Produktion, Fertigung und Technik

Eine große Vielfalt interessanter Berufe

Verputzen, lackieren, nähen oder schrauben - so vielfältig wie die Tätigkeiten sind auch die Berufe im Berufsfeld Produktion, Fertigung und Technik. Allen gemeinsam ist, dass Produkte gefertigt und verarbeitet werden.

Frau arbeitet an Fahrradreifen
Als Fahrradmonteur/in braucht man ein gutes Auge für Details.
Mann schleift alten Lack von einem Fahrzeug.
Zunächst muss der alte Lack von Fahrzeugen entfernt werden.

Das Berufsfeld wird nach den Materialien unterteilt, die zur Produktion oder Weiterverarbeitung eingesetzt werden.

Mit Farben und Lacken arbeiten

Bauten- und Objektbeschichter/innen beschichten und gestalten z.B. die Innen- und Außenwände von Häusern. Sie verputzen Mauerwerk, streichen Wandflächen oder bringen in Innenräumen Tapeten oder Wandfliesen an. Dafür sollte man gerne handwerklich arbeiten, aber auch Freude am Gestalten haben.

Nicht nur Wände, auch Autos oder Motorräder brauchen ab und zu frische Farbe, z.B. wenn der Lack ab ist. Das ist die Aufgabe von Fahrzeuglackiererinnen und -lackierern. Sie schützen und veredeln die Karosserien und Oberflächen von Fahrzeugen jeder Art. Dabei sind technisches Know-how, handwerkliches Geschick und Kreativität gefragt.
 

Eine Frau arbeitet mit einer Nähmaschine.
Das Arbeiten an der Nähmaschine erfordert viel Konzentration.

Mit Bekleidung und Textilien arbeiten

Für eine/n Textil- und Modenäher/in dreht sich alles um Stoffe! Er bzw. sie entwirft und näht Musterteile, schneidet Stoffe zu und setzt Bekleidung aus vorgefertigten Teilen zusammen. Dabei kommen Nähmaschinen und -automaten zum Einsatz. Für diesen Beruf sollte man gerne handwerklich tätig sein, aber auch technisches Verständnis, Sorgfalt und Genauigkeit mitbringen.

Mit Fahrrädern arbeiten

Als Fahrradmonteur/in baut man Fahrräder aus Bauteilen, Baugruppen und Systemen zusammen und rüstet sie mit Zubehör aus. Außerdem repariert man defekte Fahrräder und richtet sie wieder verkehrssicher her. Dafür sollte man Interesse an Elektrik, Elektronik und Mechanik haben, aber auch technisches Verständnis und handwerkliches Geschick sind wichtig.

Schneller Berufseinstieg

Bis auf den Beruf Fahrzeuglackierer/in sind die hier vorgestellten Berufe sogenannte zweijährige Berufsausbildungen. Das bedeutet: Man hat bereits nach 24 Monaten einen Berufsabschluss in der Tasche. Wenn man will, kann man die Ausbildung danach in einem verwandten dreijährigen bzw. dreieinhalbjährigen Beruf fortsetzen.