Branchenreport: Berufe in der industriellen Fertigung

Ganz nah an der Produktion

Du hast dich schon immer gefragt, wie bestimmte Produkte entstehen? Oft werden Waren an großen Maschinen und Anlagen produziert. Mit einer Ausbildung in der industriellen Fertigung bist du direkt dabei.

Eine Fachkiraft beim Schweißen.

Von der Verpackung bis zur Waschmaschine

Als Maschinen-­ und Anlagenführer/in kümmerst du dich z.B. um Anlagen für die Herstellung von Verpackungen. Du bedienst und pflegst Maschinen und überwachst die Produktion. Deine zweijährige Ausbildung kannst du um ein Jahr fortsetzen und z.B. die Prüfung als Fertigungsmechaniker/in ablegen. Du lernst dabei, z.B. Waschmaschinen oder Motoren zu montieren und zu prüfen.

Einzelteile für das große Ganze

In der industriellen Produktion arbeiten z.B. auch Fachkräfte für Metalltechnik der Fachrichtung Zerspanungstechnik. In diesem Beruf stellst du Bauteile her, beispielsweise für Maschinen oder Fahrzeuge. Dabei arbeitest du unter anderem mit Fräs- oder -Drehmaschinen. Fachkräfte für Metalltechnik der Fachrichtung Montagetechnik setzen Einzelteile zusammen, z.B. für Kräne. Sie montieren Leitungen sowie elektrische und elektronische Elemente, beispielsweise für die Bedienung von Fahrzeugen.

Autos und Co.

Auch als Fahrzeuglackierer/in kannst du in der industriellen Fertigung tätig sein. Hier arbeitest du z.B. an computergesteuerten Lackierstraßen. Dort werden Autos oder andere Fahrzeuge lackiert. Es gehört zu deinen Aufgaben, die Maschinen zu bedienen und wenn nötig zu reparieren.

In der Textilproduktion

Z.B. Kleidung und Bettwäsche, aber auch Textilien wie Zelte werden meist industriell hergestellt. Als Textil- und Modenäher/in planst du die Produktionsschritte und schneidest die Einzelteile mit Maschinen zu. Anschließend nähst du die Teile zusammen oder verschweißt sie mit der Hilfe von Automaten.