Wege in Ausbildung für Flüchtlinge

Handwerk - ein Weg für dich?

Auf der Baustelle arbeiten, Brot backen, elektrische Leitungen verlegen - du kannst viele Berufe im Handwerk ergreifen. Mithilfe der Initiative "Wege in Ausbildung für Flüchtlinge" lernst du sie kennen und findest eine Ausbildungsstelle.

Ein junges Mädchen arbeitet an einer Bühnenperücke.
Konzentriert und mit flinken Fingern - Ausbildungen im Handwerk sind vielfältig und spannend.
Ein Ausbilder erklärt einem Auszubildenden Arbeitsschritte an einem metallischen Werkstück.
Egal ob Metall, Holz, Beton oder Stoff - in der Berufsorientierung für Flüchtlinge lernst du Werkstoffe und Ausbildungsberufe kennen.

Eine Ausbildung ist die Voraussetzung für einen sicheren Arbeitsplatz und ein gutes Einkommen. Das Programm bringt dich in drei Schritten zum Berufsabschluss im Handwerk:

1. PerjuF-H: Perspektive für junge Flüchtlinge im Handwerk

Zunächst lernst du vier bis sechs Monate verschiedene Bereiche und Arbeitsmittel im Handwerk kennen. So findest du heraus, welche Berufe zu dir passen. In einem Praktikum erfährst du dann noch mehr über einige der Berufe, die dich interessieren.

2. BOF: Berufsorientierung für Flüchtlinge

Im Anschluss wählst du bis zu drei Berufe aus und arbeitest einige Wochen in diesen. Danach entscheidest du dich für einen Ausbildungsberuf. Diesen lernst du vier bis acht Wochen in einem Betrieb besser kennen. So bist du gut auf die Ausbildung vorbereitet.

3. Ausbildung im Handwerk

Hast du PerjuF-H und BOF gemeistert, wirst du auf der Suche nach einem Ausbildungsbetrieb unterstützt. Die Ausbildungen beginnen im August oder September und dauern in der Regel drei Jahre. Bei Bedarf wirst du bis zum Abschluss gefördert, etwa durch weitere Maßnahmen und von Begleitpersonen.

Fahrwerkteile eines Kraftfahrzeugs ausgebreitet
Auch die Kraftfahrzeugbranche ist Teil des Handwerks.

Deine Vorteile

Schritt für Schritt wirst du auf eine Ausbildung im Handwerk vorbereitet.

  • Du verbesserst während dieser Zeit deine Deutschkenntnisse und dein Fachwissen. Außerdem hast du berufsbezogenen Unterricht.
  • Durch praktisches Arbeiten findest du heraus, welche Ausbildung zu dir passt.
  • Bis zum Ende der Ausbildung erhältst du persönliche Begleitung, die dich bei allen Problemen unterstützt.

Deine Voraussetzungen

  • Du bist Geflüchtete/r und darfst in Deutschland arbeiten.
  • Du bist älter als 18 Jahre und hast die Schulpflicht erfüllt.
  • Du hast einen Integrationskurs besucht und bereits einige Deutschkenntnisse.

Interesse?

Sprich deine Berufsberatung an, sie berät dich.

Wenn du Berufe besser kennenlernen willst, kannst du dich hier umsehen:

Geeignete Berufe und Berufsfelder

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Stand: 07.03.2018