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Job inside: Hebamme/Entbindungspfleger

Im Einsatz für Mutter und Kind

Josephine ist im 2. Ausbildungsjahr zur Hebamme. Für die Ausbildung entschieden hat sie sich, weil sie den weiblichen Körper sehr spannend findet. Ihre Ausbildung absolviert sie an der Hebammenschule Bensberg der GFO Kliniken Rhein-Berg.

Hebamme:

Josephine

Als Hebamme brauchst du Einfühlungsvermögen und Stärke.

planet-beruf.de: Wie ist deine Ausbildung aufgebaut?

Josephine: Schul- und Einsatzblock wechseln sich ab. Im Einsatzblock sind wir meistens im Kreißsaal eingesetzt und auf der Wochenbettstation bei uns im Krankenhaus, aber auch im Operationssaal und in der Kinderklinik. Insgesamt haben wir eine 12-wöchige Externatszeit, das ist so etwas wie ein Praktikum, z.B. bei einer freiberuflichen Hebamme.

In der Schule haben wir verschiedene Module. In den unterschiedlichen Modulen geht es z.B. um die Schwangerschaft und die Geburt und wir lernen auch viel über die Wochenbettbetreuung nach der Geburt. Ärztinnen und Ärzte unterrichten uns zu pathologischen Verläufen. Hierbei geht es um Krankheiten in der Schwangerschaft, Kaiserschnitt sowie vaginal operative Maßnahmen.

planet-beruf.de: Was gehört alles zu den Aufgaben einer Hebamme?

"Beratung in der Familienplanung gehört auch zu den Aufgaben einer Hebamme."

Josephine: Vorsorge, also Betreuung in der Schwangerschaft, Geburtshilfe und Nachsorge, also die Wochenbettbetreuung. Außerdem kann eine Hebamme Kurse anbieten wie z.B. Schwangerschaftsyoga oder Rückbildungsgymnastik nach der Geburt. Beratung in der Familienplanung gehört auch zu den Aufgaben einer Hebamme.

planet-beruf.de: Was gefällt dir am besten am Beruf Hebamme?

Josephine: Die Arbeit mit Menschen. Das ist das, was mich so unglaublich glücklich macht und dann auch bei einem so besonderen Moment bzw. bei einer so besonderen Zeit zu unterstützen und daran teilhaben zu dürfen.

planet-beruf.de: Welchen Herausforderungen muss man sich in diesem Beruf stellen?

Josephine: Schichtarbeit und körperlicher Anstrengung. Man muss einige körperliche Kraft anwenden, um die Frauen zu unterstützen. Psychisch ist es manchmal auch belastend. Man erlebt unglaublich schöne, rührende Momente, aber auch total tragische Momente, etwa wenn man bei einer Totgeburt dabei ist.

Das Wichtigste zum Beruf

Ausbildungsform: Schulische Ausbildung an Berufsfachschulen (bundesweit einheitlich geregelt)

Dauer: 3 Jahre

Zugangsvoraussetzungen: In der Regel wird ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Die Berufsfachschulen wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus.

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