Azubis berichten

Kleinbetrieb oder Großkonzern?

Manusch und Madeline machen beide eine Ausbildung zum Milchwirtschaftlichen Laboranten bzw. zur Laborantin - allerdings in unterschiedlich großen Unternehmen. Welche Bedeutung das für die Ausbildung haben kann, haben sie planet-beruf.de erzählt.

Ein Mann erklärt einem Auszubildenden etwas.
Egal ob Kleinbetrieb oder Großunternehmen: Jede Betriebsgröße hat ihre Vor- und Nachteile bei einer Ausbildung.
Manusch bei der Arbeit
Privat
Manusch macht seine Ausbildung in einem kleinen Labor.

Jeder kennt jeden

Kleinere Unternehmen findest du sowohl in der Großstadt als auch auf dem Land. Bei der Bewerbung hast du häufig nicht so viele Mitbewerber/innen. Die geringe Mitarbeiterzahl bedeutet aber auch, dass man alle im Unternehmen kennt. Außerdem darfst du in einem kleinen Betrieb manches tun, wozu du in Großbetrieben manchmal nicht die Gelegenheit bekommst. Dafür sind die Übernahmechancen im Großbetrieb häufig besser. Das bestätigt auch Manusch, der seine Ausbildung bei einem kleineren milchwirtschaftlichen Labor, der IfM GmbH & Co. KG in Verden macht:

"Ich habe mich aus praktischen Gründen für den Ausbildungsplatz entschieden, denn der Betrieb liegt in meinem Wohnort. Hier geht es sehr persönlich zu, ich kenne jeden Mitarbeiter und den Chef persönlich. Während meiner Ausbildung war ich in jeder Abteilung, auch in der EDV und in der Logistik. Übernahmechancen habe ich, aber wahrscheinlich nicht als Vollzeitkraft."

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Porträt von Madeline
Unternehmensgruppe Theo Müller
Madeline hat sich für die Ausbildung in einem Großunternehmen entschieden.

Ein breites Spektrum

Große Unternehmen sind oft sehr bekannt und haben häufig mehrere Standorte. Wenn du hier einen Ausbildungsplatz suchst, musst du mit mehr Konkurrenz rechnen. Dafür hast du i.d.R. aber gute Karriere- und Aufstiegschancen. Großbetriebe sind in ihrem Aufbau verzweigter, bieten aber im Gegensatz zu Kleinbetrieben eine breite Ausbildung und ein großes Praxisspektrum. Madeline, Auszubildende zur Milchwirtschaftlichen Laborantin bei der Unternehmensgruppe Theo Müller in Freising erzählt:

"Mein Ausbildungsunternehmen deckt das ganze Spektrum an Molkereiprodukten ab. Produkte oder Verfahren, die wir an unserem Standort nicht einsetzen, kann ich im Rahmen eines Auszubildendenaustausches an einem anderen Standort kennenlernen. Die Entwicklungsmöglichkeiten nach der Ausbildung sind groß - mein Unternehmen fördert z.B. die Weiterbildung zum/r Labormeister/in - und die Übernahmequote ist hoch."

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Stand: 13.10.2015
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