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Digitale Berufsorientierung: Check-U zur Orientierung

Check-U: Das Erkundungstool für berufliche Orientierung

Unter www.check-u.de ermitteln Schüler*innen anhand psychologisch fundierter Tests und Fragen zur Selbsteinschätzung ihre persönlichen Stärken und Interessen. Diese stellt Check-U anschließend den Anforderungen der Ausbildungsberufe gegenüber.

Solveig, Hannemann, Berufsberaterin bei der Agentur für Arbeit Potsdam:

Check-U sollten alle Jugendlichen nutzen, die vor der Berufswahl stehen, weil sie in relativ kurzer Zeit sehr viel über sich selbst erfahren. Es bietet ihnen die Chance, sich ihrer eigenen Stärken bewusst zu werden. Durch Check-U lernen sie Berufe kennen, an die sie nicht sofort denken, die aber auch gut zu ihnen passen könnten.

So ist Check-U aufgebaut

Check-U ist modular aufgebaut und ermöglicht jedem*jeder Schüler*in ein Arbeiten im eigenen Tempo. Es besteht aus vier Test-Modulen: Fähigkeiten, Soziale Kompetenzen, Interessen und Berufliche Vorlieben. Die Module können in beliebiger Reihenfolge bearbeitet werden. Nach jedem abgeschlossenen Modul wird das Ergebnis angezeigt. Nach Bearbeitung der Module Fähigkeiten und Soziale Kompetenzen werden die Passungen zu den Anforderungen der Ausbildungsberufe gezeigt. Mit der Bearbeitung der Module Interessen und Berufliche Vorlieben werden diese Ergebnisse verfeinert.

Zielgruppe

Das Tool richtet sich an Schüler*innen ab 13 Jahren (8. Klasse). Check-U setzt ein Sprachniveau von B2 voraus, das Modul Fähigkeiten kann auch mit dem Sprachniveau B1 bearbeitet werden. Die Berufsberater/innen der Agentur für Arbeit beraten zur Nutzung von Check-U Schüler*innen mit gesundheitlichen oder psychischen Einschränkungen.

Mit Check-U loslegen

Zunächst registrieren sich Ihre Schüler*innen über Account erstellen. Dabei sollten sie sich ihren selbst gewählten Nutzernamen und das Kennwort notieren, um Check-U in Etappen bearbeiten und die Ergebnisse erneut aufrufen zu können. Bei der Registrierung werden einige persönliche Daten erfasst, um den richtigen Schwierigkeitsgrad der Testfragen sicherzustellen.

Die Module im Überblick

Das Modul Fähigkeiten testet, wie gut jemand im Bereich des Denkens (kognitive Kompetenzen) ist und welche ausbildungsrelevanten Eigenschaften die individuellen Arbeitshaltungen prägen. Das Modul dauert circa 70 Minuten.

Das Modul zur Ermittlung der Sozialen Kompetenzen legt einen Fokus auf ausbildungs- und berufsrelevante Eigenschaften, die die Zusammenarbeit mit anderen und die Arbeitsweise bestimmen. Es dauert circa 30 Minuten.

Das Modul Interessen dient der Auseinandersetzung mit den persönlichen Interessen für bestimmte Tätigkeitsbereiche und Arbeitsbedingungen. Dafür sind circa 15 Minuten zu veranschlagen.

Im Modul Berufliche Vorlieben müssen sich die Jugendlichen entscheiden, welche Tätigkeiten sie interessanter finden. Dabei lernen sie verschiedene berufliche Tätigkeiten kennen. Rechnen Sie hierfür mit einer Bearbeitungszeit von circa 10 Minuten.

Ergebnisse des Tools

Testauswertungen zu Kompetenzen und Interessen

Was kann ich?

Die Ergebniswerte der Testmodule Fähigkeiten und Soziale Kompetenzen verdeutlichen mit einer Zahlenskala von 0 bis 100, wie der*die Schüler*in im Verhältnis zur Vergleichsgruppe abgeschnitten hat. Vor allem hohe oder niedrige Werte sind aufschlussreich. Sie zeigen Stärken und Schwächen auf.

Was interessiert mich?

Bei den Testmodulen Interessen und Berufliche Vorlieben ist die Auswertung ein Ranking von Tätigkeitsbereichen bzw. beruflichen Typen. Die am besten zu den Interessen passenden Ergebnisse werden immer zuerst gelistet.

Vorschläge Ausbildungsberufe und TOP 6

Welche Berufe passen gut zu meinen Fähigkeiten?

Die Seite Ergebnisse Ausbildung zeigt in der Grundeinstellung die Berufe in der Rangfolge, in der sie zu den ermittelten Fähigkeiten und dem persönlichen Kompetenzprofil passen. Optisch hervorgehoben sind die TOP 6 Ausbildungsberufe. Die Anforderungen dieser sechs Berufe erfüllt der*die Schüler*in am besten.

Überblick verschaffen

Die Rangfolge auf den ersten Plätzen entspricht nicht immer den Interessen. Die Schüler*innen sollten mindestens die ersten beiden Ergebnisseiten sichten. Eine Auseinandersetzung mit später aufgelisteten Berufen ist sinnvoll, vor allem, wenn sie mehr Interesse hervorrufen. Bei diesen Berufen muss jedoch unbedingt das Kompetenzprofil mit den Anforderungen verglichen werden.

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Stand: 01.09.2021