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Berufsorientierung im BiZ

Eine Kooperation mit dem BiZ-Team macht Ihren Besuch einfacher

Ein Besuch im Berufsinformationszentrum (BiZ) gehört zum Berufsorientierungsunterricht obligatorisch dazu. Damit Ihre Schüler/innen den größten Nutzen aus diesem Besuch ziehen, ist Kooperation sinnvoll. Das BiZ-Team hat Erfahrung und hilft gerne.

Drei Personen vor Computer-Arbeitsplatz.
Wer lehrreiche und unterhaltsame BiZ-Besuche erleben will, kann sich an die Berufsberater/innen wenden. Sie wissen Rat.

Der BiZ-Besuch, der obligatorisch in den Vorabgangsklassen durchgeführt wird, ist eine Herausforderung im Berufsorientierungsunterricht. Kopfzerbrechen muss er allerdings auch den Lehrkräften nicht bereiten, die zum ersten Mal vor der Aufgabe stehen. Denn für den Besuch im BiZ können Lehrkräfte auf starke Partner zurückgreifen. Berufsberater/innen und das BiZ-Servicepersonal haben mit Klassenbesuchen jede Menge Erfahrung und wissen über die sinnvolle Nutzung Ihrer Einrichtung Bescheid. Und sie helfen gern.

Berufsberater/innen anzusprechen lohnt sich

Eines der größten BiZ in Deutschland liegt in der Agentur für Arbeit Leipzig. Dort arbeitet Ronny Gleiche als Servicemitarbeiter. Er rät, vor einem Besuch im BiZ auf jeden Fall mit dem Berufsberater/der Berufsberaterin, der/die auch zur Berufsorientierung an die Schule kommt, Kontakt aufzunehmen. Die Berufsberater/innen übernehmen nämlich auf Wunsch die Führung im BiZ und richten sich dabei gerne nach konkreten Wünschen und Vorstellungen der Lehrkräfte und deren Schülern und Schülerinnen.

Tipp

Viele Agenturen für Arbeit beherbergen ein BiZ. Finden Sie hier Das Berufsinformationszentrum in Ihrer Nähe.
Zusätzlich existieren auch mobile Berufsinformationszentren, die direkt an die Schulen gehen können. Einsatzorte lassen sich bei der Agentur für Arbeit erfragen.

Medien, die ankommen

BiZ-Infomappen auf Tisch
Im BiZ finden sich Medien für jedes berufliche Informationsbedürfnis.

Die Berufsberater/innen helfen auch gern bei der Auswahl der sinnvollsten Informationsquellen und des am besten geeigneten Informationsmaterials. Im Online-Bereich sind das beispielsweise die Informationsplattformen BERUFENET, KURSNET und die JOBBÖRSE. BERUFENET bietet Zahlen und Fakten zu sämtlichen Berufen, KURSNET bietet über 400.000 Angebote für Aus- und Weiterbildungen und in der JOBBÖRSE finden sich Angebote für Ausbildungs- und Arbeitsstellen, die gezielt und schnell gefunden werden können.

Bei den Druckschriften kämen in Leipzig am besten "Beruf aktuell" und die "Regionalschriften" an, erzählt Ronny Gleiche. Deren Beliebtheit verdanke sich vor allem dem praktisch verwertbaren Inhalt: "In 'Beruf aktuell' kann man sich schnell über die Berufe, die einen interessieren, informieren. Und die Regionalschriften sind vor allem beim Thema Öffentlicher Dienst und schulische Berufsausbildung unschlagbar", sagt Gleiche, "denn sie führen Adressen von Berufsfachschulen oder von Dienststellen im Öffentlichen Dienst vor Ort auf."

Immer häufiger wird in letzter Zeit auch "Mobil in Europa" nachgefragt. Ein Dauerbrenner sind die Bücher zur Bewerbung. "Zu erfahren, wann und wie man sich bewirbt, ist eben wichtig. Das finden nicht nur wir, sondern auch die Schüler", sagt das BiZ-Team in Leipzig.

Auf eigene Faust

Wer die Stunden im BiZ als Lehrkraft nicht aus der Hand geben will, ist dazu in keinem der 184 deutschen Berufsinformationszentren gezwungen. "In dem Fall bereitet das BiZ-Personal dann einfach nur die Gruppenräume und die Technik wie Beamer und Internet-Center-Platz vor", erklärt Ronny Gleiche. Was dann an den Computerarbeitsplätzen getan wird, bleibt der Lehrkraft überlassen. Eine Möglichkeit ist es zum Beispiel, die Schüler/innen in BERUFENET, KURSNET oder JOBBÖRSE Recherche-Aufträge erledigen zu lassen, die im vorbereitenden Unterricht verteilt wurden. Auch eine Reise durch das Selbsterkundungsprogramm BERUFE-Universum kann unternommen werden. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Stand: 05.03.2014