Networking für die Ausbildung

Früh vernetzt ist halb gewonnen

Nicht nur auf Facebook, Xing oder Instagram geht es um möglichst viele gute Bekanntschaften. Erfahren Sie, wie und wo Ihre Schüler/innen während der Ausbildungsplatzsuche netzwerken und Kontakte knüpfen können.

Eine Frau begrüßt ein Mädchen.
Auf Ausbildungsmessen kann man leicht neue Kontakte knüpfen.

Kontaktbörse Ausbildungsmesse

Eine Ausbildungsmesse bietet Ihren Schülern und Schülerinnen beste Möglichkeiten, Betriebe, Ausbildungsberufe und Personalverantwortliche kennenzulernen. Von den Azubis vor Ort erhält man Informationen aus erster Hand und kann bereits einen guten Eindruck bei den Personalfachleuten der Firmen hinterlassen.
Hierfür ist eine gute Vorbereitung nötig: Erstellen Sie mit Ihren Schülern und Schülerinnen vorab einen Fragenkatalog für das Gespräch am Messestand oder üben Sie die Situation in Rollenspielen. Wer über den Betrieb gut informiert ist und genau weiß, welche Fragen er stellen möchte, tut sich in einem solchen Gespräch leichter. Auch die Nachbereitung ist wichtig: Ihre Schüler/innen sollten sich auf jeden Fall Namen und Kontaktdaten der jeweiligen Ansprechpartner auf der Messe notieren, um bei einer späteren Bewerbung darauf zurückgreifen zu können. Regen Sie Ihre Schüler/innen dazu an, eine Adressliste mit beruflichen Kontakten zu führen und diese regelmäßig zu aktualisieren.

Praktika nutzen

Während eines Praktikums können Ihre Schüler/innen schon früh üben, Kontakte zu knüpfen. Wer beispielsweise im Ferienpraktikum Einsatzbereitschaft zeigt, bleibt in guter Erinnerung und erhöht seine Chancen, später einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Die Schüler/innen können z.B. Interesse zeigen, indem sie den Ausbilder/die Ausbilderin nach Ausbildungsmöglichkeiten im Unternehmen fragen. Auch während des Betriebspraktikums gilt es, offen für Menschen aus der eigenen und anderen Abteilungen zu sein, andere Praktikanten oder Azubis zu befragen und auf diese Weise sinnvolle erste Kontakte zu knüpfen.

Kontakte erfolgreich halten

Auch bei beruflichen Kontakten gilt: Wer lange nichts von sich hören lässt, gerät in Vergessenheit. Schüler/innen, die sich ab und zu bei den Unternehmen melden, verlieren den Anschluss nicht so schnell. Fordern Sie Ihre Schüler/innen auf, durch eine E-Mail oder einen Anruf zu signalisieren, dass weiterhin Interesse an einer Ausbildungsstelle besteht.

Regional gut vernetzt

Die regionalen Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT vernetzen Schulen und Unternehmen in der Region. In den Arbeitskreisen werden Angebote zur Berufsorientierung wie z.B. Betriebsbesichtigungen, Schülerbetriebspraktika, Informationsveranstaltungen und Ausbildungsmessen entwickelt. Auch Sie können sich in den Arbeitskreisen engagieren. So können Ihre Schüler/innen die Kontakte der Arbeitskreise gewinnbringend nutzen.

Seite bewerten

Übermittlung Ihrer Stimme...
Bewertungen: 4.7 von 5. 3 Stimme(n). Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
Stand: 25.02.2015