Der M+E InfoTruck

Truck informiert über Metall- und Elektroberufe

Seit 30 Jahren setzt die Metall- und Elektroindustrie M+E-InfoMobile ein, um Jugendlichen die Berufe in der Branche näherzubringen. Mittlerweile ist die 3. Fahrzeuggeneration unterwegs: 10 mit modernster Technik ausgestatte InfoTrucks.

Foto des M+E-InfoTrucks
me-vermitteln.de
Jedes Jahr bleiben Ausbildungsstellen in der Metall- und Elektroindustrie unbesetzt. Der M+E-InfoTruck möchte Jugendliche für die Branche begeistern.

Rollende Berufskunde

Eine junge Frau schleift ein Werkstück an der Schleifmaschine.
Auch Frauen haben gute Aufstiegschancen in der M+E-Branche.

Obwohl die Ausbildungszahlen in der Metall- und Elektroindustrie in den letzten Jahren stetig stiegen, blieben im vergangenen Jahr 8000 Ausbildungsstellen unbesetzt. Die M+E-InfoTrucks sollen deshalb den Bekanntheitsgrad von Metall- und Elektroberufen erhöhen. Die Fahrzeuge bieten Platz für jeweils eine Schulklasse und die begleitenden Lehrkräfte. Das Angebot richtet sich an 7. bis 10. Klassen von Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien.

In den InfoTrucks können die Schüler und vor allem auch Schülerinnen typische Arbeitsplätze in der Metall- und Elektrobranche kennenlernen. Denn immer noch wählen relativ wenige Mädchen eine technische Ausbildung. Dass im 21. Jahrhundert auch die Mechatronikerin oder die Anlagenmechanikerin zu den Frauenberufen gehört - auch dies zeigen die zweigeschossigen Fahrzeuge.

Der Besuch der M+E-InfoTrucks ist für die Schulen kostenlos und lässt sich organisatorisch gut in den Schulalltag einbinden. Im Vorfeld eines Besuchs erhalten die Lehrkräfte Informationsmaterialien und wählen ein Thema aus, je nach Entwicklungsstufe der Jugendlichen. Die Unterrichtseinheiten dauern jeweils 90 Minuten.

Unterricht nach Entwicklungsstufen

Eine Innenansicht des M+E-InfoTrucks
me-vermitteln.de
Ein Blick ins Innere des M+E-InfoTrucks

Folgende Themen werden angeboten:

Für Schülerinnen und Schüler am Anfang der Berufsorientierungsphase:

  • Berufe entdecken: an praktischen Arbeitsplätzen Berufe der Metall- und Elektroindustrie erkunden

Für Schülerinnen und Schüler in der Berufswahlphase:

  • Orientierung finden: Arbeitsabläufe und Ausbildungsvoraussetzungen kennenlernen

Für Schülerinnen und Schüler am Ende der Berufswahlphase:

  • Perspektiven entwickeln: Ausbildungsmöglichkeiten vor Ort finden und Bewerbungsstrategien erlernen

Berufe spielerisch entdecken

Zwei Jugendliche experimentieren an einem Touchscreen.
me-vermitteln.de
Neben vielen Informationen können die Schüler/innen auch selbst aktiv werden und Berufe experimentell besser kennenlernen.

Um die Jugendlichen zielgruppengerecht anzusprechen, sind die InfoTrucks mit modernsten Multimedia-Anwendungen ausgestattet. Beispielsweise informiert eine Bildschirmgalerie in Filmen, Texten und Bildern über die Vielfalt der Branche.

In der unteren Etage können die Schülerinnen und Schüler an Experimentierstationen selbst tätig werden. Sie programmieren z.B. eine CNC-Maschine und fräsen ein Werkstück, steuern einen Aufzug oder bringen eine Lampe zum Leuchten.

Am BerufeScout, einem Monitor mit Informationen zu den Berufen der Metall- und Elektroindustrie, können die Schülerinnen und Schüler spielerisch herausfinden, welche Berufe für sie in Frage kämen, und sich freie Ausbildungsplätze in der Region anzeigen lassen.

In Live-Schaltungen zu verschiedenen Metall- und Elektrounternehmen geben junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Einblicke in ihre Ausbildung und erzählen, was ihnen an ihren Berufen besonders gefällt.

Auf der zweiten Ebene können die Jugendlichen u.a. an einem 1,5 m² großen Multitouchtable Arbeitsplätze der Metall- und Elektroindustrie kennenlernen und z.B. virtuell an der Herstellung eines Autos mitwirken. In einer Sitzecke ist Gelegenheit, bestimmte Fragestellungen zu vertiefen.

Von Fachleuten begleitet

Ein pädagogisches Beraterteam begleitet die Schulklassen auf ihrem Weg durch den InfoTruck und bietet neben den Unterrichtseinheiten auch individuelle Beratung an.


Häufig sind auch Ausbilderinnen bzw. Ausbilder und Auszubildende aus Betrieben der Region mit an Bord und erzählen von ihrem Arbeitsalltag. Über diese Begegnungen mit Fachleuten aus der Praxis entstehen nicht selten Kontakte zwischen Jugendlichen und Unternehmen.


Zusätzlich zu ihrem Besuch im InfoTruck erhalten die Schülerinnen und Schüler Broschüren und Tipps zur Recherche im Internet, um das Gesehene und Erlebte noch zu vertiefen.

Seite bewerten

Übermittlung Ihrer Stimme...
Bewertungen: 3.0 von 5. 3 Stimme(n). Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
Stand: 16.10.2019