Job inside: Sportlehrer/in

Computer gegen Turnschuhe

Vom Basketballspieler zum Sportlehrer: Adam hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Er hat eine Ausbildung zum Sportlehrer absolviert und sich inzwischen selbstständig gemacht. Nebenbei bildet er sich zum Fachlehrer für Sport und Kommunikationstechnik weiter.

Sportgeräte in einer Halle.

planet-beruf.de: Wann hast du deine Stärken im Sport entdeckt?

Adam: Ich habe mich früh mit Sport beschäftigt. Meine Freunde haben Basketball gespielt, deshalb habe ich mich für diesen Ballsport interessiert. Das Spiel hat mich so begeistert, dass ich einem Verein beigetreten bin.

planet-beruf.de: Wie bist du darauf gekommen, dein Hobby zum Beruf zu machen?

Adam: Ich habe mehrere Interessen: Da ich mich schon als Kind mit Computern beschäftigt habe, habe ich nach meinem Schulabschluss im IT-Bereich gearbeitet. Nach einigen Jahren wollte ich mein Hobby Sport zu meinem Beruf machen. Durch einen Freund bin ich auf die Ausbildung zum Sportlehrer gekommen.

planet-beruf.de: Welche Stärken muss man für die schulische Ausbildung zum Sportlehrer mitbringen?

Sportlehrer Adam.
Adam hat sein Hobby zum Beruf gemacht und ist Sportlehrer geworden.

Adam: Man muss eigenverantwortlich arbeiten können und Durchhaltevermögen haben, da man sich einigen theoretischen Stoff zu Hause selbst aneignen muss. Wer in dem Beruf arbeiten möchte, sollte sportlich sein und gut mit Menschen umgehen können.

planet-beruf.de: Wie läuft deine Ausbildung ab?

Adam: Es gibt eine Aufnahmeprüfung, in der man sich in verschiedenen Sportarten wie Leichtathletik qualifizieren muss. Die Ausbildung ist wie ein Studium aufgebaut und dauert drei Jahre. Die Ausbildung ist sehr praxisnah, d.h., man hat viel Sport.

planet-beruf.de: Welche Aufgaben hat man als Sportlehrer?

Adam: Man ist z.B. im Freizeitsport tätig, fördert die Gesundheit von Sportlern und Sportlerinnen und hilft ihnen, sich in der jeweiligen Sportart zu verbessern. Hier erstellt man Trainingspläne und leitet evtl. Wettkämpfe. Ich habe mich mit einem Freund selbstständig gemacht und arbeite im Freizeitsportbereich. In unserem eigenen Studio arbeiten wir als Personal Trainer und helfen anderen Personen, sportlich fit zu werden. Außerdem bilde ich mich nebenbei als Fachlehrer für Sport und Kommunikationstechnik weiter.

planet-beruf.de: Welchen Tipp kannst du Jugendlichen geben, die eine Ausbildung im Bereich Sport machen möchten?

Adam: Wer die Möglichkeit hat, ein Praktikum im Bereich Sport zu machen, sollte das tun. Dabei stellt man am besten fest, ob die Stärken zum Beruf passen. Mir hat die Ausbildung großen Spaß gemacht, denn ich habe meine Erfüllung gefunden.

Fakten zur Ausbildung

Ausbildungsform: Die Ausbildung zum Sportlehrer/zur Sportlehrerin umfasst theoretischen und praktischen Unterricht sowie eine praktische Ausbildung. Der Unterricht findet an verschiedenen Ausbildungsstätten, z.B. einer Berufsfachschule oder einer sportwissenschaftlichen Fakultät, statt.

Ausbildungsdauer: 2 bis 3 Jahre

Zugangsvoraussetzungen: Vorausgesetzt wird i.d.R. ein mittlerer Bildungsabschluss.

 

Mehr Infos zu dem Beruf findest du unter Berufe von A-Z.

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Stand: 06.05.2015
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