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Ausbildungsstart - Daten, Fakten & Projekte

Start ins Berufsleben - auch jetzt noch!

Am 1. September ist es wieder so weit: Das neue Ausbildungsjahr beginnt. planet-beruf.de informiert Sie über aktuelle Statistiken des Arbeitsmarktes, Branchen, die Berufsanfänger/innen suchen, und Projekte rund um die Ausbildung.

Ein Termin wird in einem Kalender notiert.
Bald beginnen die neuen Ausbildungen, doch es ist noch nicht zu spät.

Die Zahlen

Aus den Erhebungen aus dem Berufsbildungsbericht 2013 des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) geht hervor, dass 2012 76.000 Jugendliche, die an einer dualen Ausbildung interessiert waren, bis zum gesetzlichen Stichtag am 30. September keinen Ausbildungsplatz fanden. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge belief sich auf gut 551.000 - etwa 18.000 weniger gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig blieben ca. 33.000 gemeldete Ausbildungsstellen unbesetzt. Mitte August diesen Jahres waren laut der Agenturen für Arbeit noch 146.000 Lehrstellen vakant. Auf der anderen Seite suchten zu dieser Zeit noch 200.000 Jugendliche einen Ausbildungsplatz, weitere 250.000 befanden sich in Nachqualifizierungsprogrammen.

Eine junge Frau serviert Speisen.
In der Gastronomie herrscht ein Fachkräftemangel.

Fehlender Fachkräftenachwuchs in vielen Gebieten

Besonders betroffen von einem Nachwuchsmangel ist die Branche der Gastronomie und Hotellerie: Nach einer Statistik des BiBB blieben in diesem Bereich 2012 die meisten Ausbildungsstellen unbesetzt. Besonders betroffen hiervon ist der Beruf Restaurantfachkraft, bei dem fast jede dritte Lehrstelle nicht besetzt werden konnte. Auch das Nahrungsmittelgewerbe hat mit einer stark rückläufigen Zahl an Ausbildungsverträgen zu kämpfen: Von allen Berufen wies der/die Fleischer/in 2012 die zweitgrößte Zahl unbesetzter Ausbildungsplätze vor. Nicht viel besser geht es auch Bereichen wie dem Klempner-Handwerk oder der Spedition. Bei Letzterer sind bereits die Hälfte aller Fahrer über 45 Jahre alt und rund 30.000 Fachkräfte verlassen jährlich den Markt, ohne dass der Nachwuchs diese Lücke bisher hat füllen können.

Chance für den beruflichen Einstieg

Drehen Sie als Lehrkraft für Berufsorientierung den Spieß um und ermutigen Sie Schüler/innen auf Ausbildungsplatzsuche, sich genau in diesen Branchen zu bewerben; vorausgesetzt natürlich, sie besitzen Stärken und Interessen, die zu den genannten Berufsbereichen passen. Denn die Chancen auf eine Lehrstelle stehen hier verhältnismäßig gut - und es ist noch nicht zu spät! Die Bundesregierung hat erst vor Kurzem darauf hingewiesen, dass Last-Minute-Bewerber/innen durchaus noch einen Ausbildungsplatz für dieses Jahr ergattern können. Ein verzögerter Ausbildungsbeginn, z.B. im Oktober, ist möglich, solange sich einerseits der Betrieb dazu bereit erklärt, die bisher verpassten Ausbildungsinhalte zu vermitteln, andererseits auch der/die Auszubildende gewillt ist, den Lernrückstand an der Berufsschule aufzuholen. Es gibt auch spezielle Nachvermittlungsaktionen, die Ihre Schüler/innen bei der Agentur für Arbeit und den Kammern erfragen können.

Projekte für den Start ins Berufsleben

Auch verschiedene Projektangebote können den Einstieg ins Berufsleben erleichtern:

In über 280 Teilprojekten des Förderprogramms "JOBSTARTER" wird sich für die Strukturentwicklung der regionalen Arbeitsmärkte und die Schaffung neuer Ausbildungsplätze eingesetzt. Schauen Sie doch mal nach, ob Sie etwas Passendes in Ihrer Region finden!

Projekt "JOBSTARTER"

"Zeig, was du kannst! Erfolgreich ins Berufsleben starten" ist ein Modellprojekt, das leistungsorientierte Hauptschüler/innen gezielt in der Berufsfindungsphase betreut und berät sowie auf ihre zukünftige Ausbildung vorbereitet.

Projekt "Zeig, was du kannst! Erfolgreich ins Berufsleben starten"

Stand: 28.08.2013
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