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Branchenreport: Berufe rund um Sauberkeit und Hygiene

Strahlende Berufe

Reinigung bewirkt nicht nur Sauberkeit und Hygiene, sondern sichert zusätzlich die Funktionstüchtigkeit vieler Objekte. Hier erfahren Sie, bei welchen Berufen die Hygiene eine große Rolle spielt und wie abwechslungsreich die Branche sein kann.

Eine Frau reinigt ein Zimmer.
In der Reinigungsbranche gibt es viele verschiedene Berufe.
Eine Industriewaschmaschine
Drogistinnen und Drogisten beraten Kunden auch über die Inhaltsstoffe von Waschmitteln.

Zwischen Hygieneartikeln

Ob es sich um Produkte der Körperpflege, Gesundheitsvorsorge oder Hygiene handelt - als Drogist/in berät man Kundinnen und Kunden. Dabei beachten Drogistinnen und Drogisten auch die Hygienevorschriften. Daneben führen sie allgemeine kaufmännische Tätigkeiten aus oder bestücken Verkaufsregale mit Waren. Wenn Ihr Kind nach der Ausbildung mehr Verantwortung übernehmen möchte, kann es z.B. eine Prüfung als Handelsfachwirt/in ablegen.

Saubere Lösungen

Gebäudereiniger/innen haben viele Aufgabenbereiche. In der dreijährigen Ausbildung lernen sie Reinigungsarbeiten in Räumen aller Art durchzuführen. Wenn sie Außenfassaden reinigen, arbeiten sie manchmal auch in großen Höhen. Dabei ist Schwindelfreiheit wichtig. Außerdem beherrschen Gebäudereiniger/innen den richtigen Umgang mit Reinigungsmitteln. Nach der Ausbildung ist es beispielsweise möglich, eine Prüfung als Gebäudereinigermeister/in abzulegen.

Reinigen und pflegen

Die richtige Lösung für jeden Fleck kennen Textilreiniger/innen. Sie behandeln, pflegen und veredeln Textilien aller Art. Neben Hemden und anderen Kleidungsstücken reinigen sie beispielsweise auch Pelze oder Bettfedern. Sie bedienen spezielle Maschinen, mit denen sie die Textilien reinigen. Danach bringen sie sie durch Bügeln oder Dämpfen wieder in Form. Nach der dreijährigen Ausbildung gibt es die Möglichkeit der Weiterbildung zum/zur Textilreinigermeister/in.

Eine Frau spült Geschirr ab.
Hauswirtschafter/innen arbeiten beispielsweise in Betrieben der Gastronomie und Hotellerie.

Helfer im Alltag

Um die sachgerechte Haus- und Textilreinigung kümmern sich Hauswirtschafter/innen. Sie reinigen und pflegen z.B. Räume und Wäsche. Daneben sind sie für die Versorgung und Betreuung von Personen zuständig. Haus- und Familienpfleger/innen versorgen und betreuen Familien und Einzelpersonen in Notsituationen. Sie erledigen die Wäschepflege und den Haushalt. Zu ihren Aufgaben zählt unter anderem der Abwasch von Geschirr oder die Reinigung der Wäsche. Nach der Ausbildung ist eine Aufstiegsweiterbildung möglich, z.B. durch die Prüfung als Meister/in der Hauswirtschaft oder eine Weiterbildung als Betriebswirt/in für Hauswirtschaft.

Kontrollieren und dokumentieren

Fachkräfte für Hygieneüberwachung kontrollieren, ob in öffentlichen, privaten oder gewerblichen Einrichtungen, wie Krankenhäusern oder Schwimmbädern, die Hygienevorschriften eingehalten werden. Sie entnehmen Wasser- oder Bodenproben und führen Messungen bzw. Untersuchungen durch. Im Anschluss an die Ausbildung kann eine Prüfung als Umweltschutzfachwirt/in abgelegt werden.

Qualifikationen:

Für die meisten der genannten Ausbildungsberufe ist gesetzlich kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit Hauptschulabschluss oder einem mittleren Bildungsabschluss ein.

 

Einstellungschancen:

Die Hygienebranche bietet gute Einstellungschancen. Häufig gibt es mehr Ausbildungsplätze als Bewerber/innen.

Stand: 05.02.2020