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Tipps: Praktikum auf der Baustelle

Meine Zeit auf dem Bau

Nach der Schule machte Clara ein Freiwilliges Soziales Jahr im Sport. In dieser Zeit festigte sich ihr Interesse im Baubereich zu arbeiten und sie entschied sich für ein Praktikum bei einem Hoch- und Tiefbauunternehmen.

Clara sitz auf einem Fassadengerüst
Privat
Den Unterschied zwischen Theorie und Praxis erkennt man am besten, wenn man den Arbeitsalltag selbst erlebt hat.
Clara lächelt
Privat
Clara hat ihr Praktikum in der Baubranche nicht nur Freude gemacht, sondern auch viel gebracht.

Während ihres mehrwöchigen Praktikums konnte Clara viele Einblicke gewinnen und herausfinden, wie die Arbeit auf dem Bau abläuft.

"Auf der Baustelle, auf der ich mitgearbeitet habe, durfte ich als Praktikantin viel ausprobieren und wurde dort eingesetzt, wo gerade Hilfe benötigt wurde. Oft habe ich geholfen, Schalungen auf- und abzubauen. Das sind die Hohlformen, die z.B. für das Betongießen gebraucht werden. Nur das Mauern konnte ich nicht ausprobieren, denn da ist es wichtig, dass die Mauer am Ende perfekt im Lot steht. Am besten gefallen hat mir, dass ich einen Mauerkran bedienen durfte, das machen sonst hauptsächlich die Azubis. Wichtig war bei allen Aufgaben natürlich die Arbeitsschutzkleidung. Bei mir waren das Sicherheitsschuhe und ein Bauhelm, die mir von meinem Chef zur Verfügung gestellt wurden.

In meinem Praktikum habe ich viel gelernt. Nicht nur, dass sich mein Berufswunsch gefestigt hat, ich nehme außerdem eine gehörige Portion Durchhaltevermögen mit. Gerade am Anfang kann es nämlich sein, dass man Muskelkater bekommt, obwohl die Kolleginnen und Kollegen natürlich darauf geachtet haben, dass ich nicht zu schwere Lasten heben muss."

Was darf/muss man als Praktikant machen?

Das Ziel eines Praktikums ist es, einen Einblick in ein bestimmtes Berufsfeld zu bekommen. Dabei sollte man in möglichst viele Bereiche hineinschnuppern können. Wichtig sind natürlich die Sicherheitsvorschriften, die auch als Praktikant/in strikt eingehalten werden müssen. Ansonsten gelten die Regelungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes, z.B. zur Dauer der täglichen Arbeitszeit.

Mehr Infos dazu findest du auf

www.bmas.de

oder auf

www.jugend.dgb.de

Stand: 07.11.2018
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