Job Inside: Fachkraft für Wasserversorgungstechnik

Jeden Tag eine neue Herausforderung

Lennard steht kurz vor seiner Abschlussprüfung zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik bei den Berliner Wasserbetrieben. In seiner dreijährigen Ausbildung hat er viele Einsatzorte in und außerhalb des Stadtgebiets kennengelernt.

Junger Mann kontrolliert einen Grundwasser-Brunnen.
Zur Ausbildung gehören auch das Messen und Bestimmen der Wasserqualität.
Innenraum eines Wasserwerks.
Jacky Hoyer / Berliner Wasserbetriebe
Das Wasserwerk ist ein wesentlicher Einsatzort in der Ausbildung.

planet-beruf.de: Was gefällt dir besonders gut an deiner Ausbildung?

Lennard: Bis jetzt haben mir besonders gut die vielfältigen Einsatzbereiche gefallen, die ich bei den Berliner Wasserbetrieben kennengelernt habe. Zu nennen sind zum Beispiel die Außenstellen, wie die Rohrnetzbetriebsstellen, das Chemielabor oder auch das Wasserwerk an sich.

planet-beruf.de: Welche Herausforderungen gibt es in deiner Ausbildung?

Lennard: Gerade in der Anfangszeit musste ich zunächst handwerkliches Geschick erlernen, um mit den Grundarbeitsmitteln umgehen zu können, zum Beispiel beim Sägen oder Feilen. Später auf den Außenstellen war das Reparieren eines Schiebers, der die Wassermenge durch die Rohrleitungen reguliert, eine Herausforderung. Auch das gesamte Wasserwerk musste ich zunächst kennenlernen.

Porträt von Lennard Schnare
Paul Schulze / Berliner Wasserbetriebe
Besonders gut gefällt Lennard die Vielfalt in seiner Ausbildung.

planet-beruf.de: Welche Stärken benötigt man in der Ausbildung?

Lennard: Körperlich gesehen sollte man eine gewisse Grundfitness mitbringen. Eine gute Sehkraft ist von Vorteil, um zum Beispiel im Chemielabor Versuche zur Bestimmung der Wasserqualität durchführen zu können. Man darf auch keine Platzangst haben, da man oft in enge Räume, wie Brunnen einsteigt. Des Weiteren arbeitet man viel in Teams zusammen und verrichtet kaum Arbeiten allein. Aus diesem Grund sollte man auch teamfähig, zuverlässig und pünktlich sein.

planet-beruf.de: Was ist für dich das Besondere an der Arbeit bei den Berliner Wasserbetrieben?

Lennard: Die Arbeit macht sehr viel Spaß, weil ich an vielen Stellen eingesetzt bin. Ein neuer Tag bedeutet deshalb auch eine neue Herausforderung.


Das Wichtigste zum Beruf

Tätigkeiten: Fachkräfte für Wasserversorgungstechnik bedienen und überwachen Maschinen und Anlagen, die Wasser fördern, aufbereiten oder weiterleiten.

Ausbildungsform: dual in Betrieb und Berufsschule

Dauer: 3 Jahre

Zugangsvoraussetzungen: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger*innen mit mittlerem Bildungsabschluss ein.