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Bericht: Zugang zu Berufen mit guten Einstellungschancen

Erfolgreiche Aussichten!

Einer unter vielen? - Nicht hier. Wir stellen Ihnen Berufe mit guten Einstellungschancen vor, die außer wenig Konkurrenz beim Bewerben vor allem gute Chancen bieten für Jugendliche, die weiterkommen wollen.

Ein Koch richtet einen Teller an.
Verantwortungsbewusstsein, Kreativität und mathematisches Verständnis sind wichtige Voraussetzungen für die Ausbildung zum Koch und zur Köchin.

Vom Commis de Cuisine zum Chef de Cuisine

Schneiden, Braten, Schmoren: Köche und Köchinnen verrichten alle Arbeiten, die zur Herstellung von Speisen gehören - von der Planung der Speisen bis hin zum Kochen und Servieren. Dabei können sie ihre kreativen Ideen umsetzen und fremde Kulturen einfließen lassen. Jugendliche, die sich für diesen Beruf interessieren, benötigen organisatorische Fähigkeiten, Verantwortungsbewusstsein beim Einhalten der hygienischen Vorschriften und neben Kreativität auch mathematisches Verständnis für das richtige Kalkulieren von Preisen und Mengen. Während der Ausbildung in Betrieb und Berufsschule lernen sie u.a. die Bereiche Küche und Service kennen. Nach der Ausbildung können sie in der Küchenbrigade aufsteigen vom/von der Jungkoch/Jungköchin, dem/der Commis de Cuisine, bis hin zum/zur Küchenchef/in, dem/der Chef de Cuisine. Vorausgesetzt, sie legen die Meisterprüfung zum/zur Küchenmeister/in ab.

Hier herrschen Ordnung und Sauberkeit

Gebäudereiniger/innen säubern Innenräume und Außenbereiche mit den passenden Geräten und Mitteln. In der Ausbildung lernen sie im Betrieb den Einsatz von Maschinen und Reinigungsmitteln sowie die korrekte Ausführung von Reinigungsarbeiten. In der Berufsschule erlernen die Auszubildenden Spezialanwendungen, wie das Reinigen von Fahrzeugen oder das Ausführen von Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung können Gebäudereiniger/innen die Prüfung als Gebäudereinigermeister/in ablegen oder eine Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung Reinigungs- und Hygienetechnik machen. Für die Ausbildung werden überwiegend Jugendliche mit Hauptschulabschluss eingestellt. Diese sollten leistungsbereit, schwindelfrei und selbstständig sein. Der Umgang mit Reinigungsmitteln erfordert zudem eine gute gesundheitliche Verfassung.

Für andere im Einsatz

Eine Pflegefachfrau stellt eine Infusion ein.
Die Ausbildung zum/zur Pflegefachmann/-frau erfolgt zum Teil in der Pflegeschule.

Jugendliche, die gerne im sozialen Bereich arbeiten wollen, haben nach einer Ausbildung zum/zur Pflegefachmann/-frau gute Einstellungschancen. In ihrem Beruf pflegen und betreuen sie Patienten, beobachten deren Gesundheitszustand und führen nach ärztlichen Anweisungen medizinische Behandlungen durch. Die Ausbildung zum/zur Pflegefachmann/-frau erfolgt zum einen in der Berufsfachschule. Dort werden theoretische und praktische Kenntnisse vermittelt. Zum anderen erwerben die Pflegeschüler/innen Fähigkeiten während der praktischen Ausbildung im Krankenhaus oder Altenheim. Jugendliche die sich für den Beruf interessieren, müssen ggf. für die Aufnahme in die Berufsfachschule ein ärztliches Attest sowie ein absolviertes Vorpraktikum vorweisen. Auch Auswahlverfahren  sind für die Aufnahme nicht unüblich.

Eine Weiterbildung zur/zum Fachkrankenpfleger/in oder Fachaltenpfleger/in oder die Prüfung als Fachwirt/in im Gesundheits- und Sozialwesen ermöglichen es, beruflich weiterzukommen und Führungspositionen zu übernehmen.

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Stand: 19.02.2020