Bericht: Im Praktikum Erfahrung sammeln

Das bringt die Arbeit als Praktikant/in

Unternehmen, die Jugendliche in einem Schülerpraktikum kennenlernen konnten, bieten ihnen nicht selten einen Ausbildungsplatz an. Welche zusätzlichen Vorteile ein Praktikum für Jugendliche hat, die kurz vor der Berufswahl stehen, erfahren Sie hier.

Ein Schüler sitzt in einer Werkstatt und schlägt etwas in einem Buch nach.
Jugendliche sammeln durch das Absolvieren von Praktika wertvolle Erfahrungen und haben so später größere Chancen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen.

In Kontakt kommen

Manche Schüler/innen wissen nicht, wie sie an Praktikumsplätze kommen oder was sie bei der Ferienarbeit beachten sollten. Erste Anlaufstellen sind zum Beispiel die Unternehmen, die Kooperationspartner einer Schule sind. Von ihnen liegen meist Adressen und Ansprechpartner vor. Motivieren Sie die Jugendlichen, Ausbildungsmessen, Praktikumsbörsen, Azubi-Speed-Datings oder einen Tag der offenen Tür zu besuchen. Hier erfahren Schüler/innen aus erster Hand, wer freie Praktikumsplätze anbietet. Auch Berufsberater/innen und die JOBBÖRSE informieren darüber.

Vorteile, die Schüler/innen weiterbringen

Manche Schüler/innen können sich schon vorstellen, in welchem Beruf sie einmal arbeiten möchten. Als Praktikant/in erproben sie, ob ihnen diese Arbeit tatsächlich Spaß macht oder ob es ihnen gar nicht gefällt. Vielleicht ist er/sie in einem anderen Beruf besser aufgehoben? Das Kennenlernen unterschiedlichster Bereiche mit handwerklichen, gestalterischen, sozialen oder technisch geprägten Tätigkeiten hilft ihnen, den eigenen Weg, die eigenen Stärken zu finden. Außerdem erfahren sie, wie der Berufsalltag im wirklichen Arbeitsleben aussieht.

Vom Praktikum in die Ausbildung

Eine Schülerin und ein Schüler sehen sich etwas auf dem Tablet an.
Ein Schülerpraktikum lohnt sich.

Durch das Praktikum oder die Ferienarbeit hinterlässt der/die Jugendliche die persönliche Visitenkarte. Unternehmen können beurteilen, wie er/sie arbeitet und ob er/sie in den Betrieb passt. Jugendliche, die einen guten Eindruck gemacht haben - bei der Arbeit, beim Umgang mit Kollegen - haben hohe Chancen, eine Ausbildungsstelle angeboten zu bekommen.

Verhalten trainieren

Im Praktikum lernen Jugendliche, bestimmte Aufträge auszuführen, Anweisungen zu folgen und konzentriert den Arbeitstag zu bewältigen - mit all den neuen Eindrücken, die auf sie einströmen. Hier ist Neugierde, Offenheit und Kommunikationsbereitschaft gefragt, aber auch Disziplin und Durchhaltevermögen. Schüler/innen können ihre Stärken untermauern und ihre Erfahrungen bei zukünftigen Bewerbungen einbringen.

Checkliste Schülerbetriebspraktikum

Das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT hat eine Checkliste für Schulen zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung eines erfolgreichen Schülerbetriebspraktikums zusammengestellt. Das jeweils schuleigene Berufsorientierungskonzept ist dabei als Basis zu berücksichtigen.

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Stand: 17.05.2017