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Elternmitwirkungsmoderatoren

Schule mitgestalten

Handy-Verbot im Schulhof? Berufsorientierung fördern? Diese und andere Themen stehen auf der Wunschliste vieler Eltern. Dass sie selbst aktiv am Schulgeschehen teilnehmen können, darüber informieren die Elternmitwirkungsmoderatoren (EMM) in Sachsen.

In einem Innenhof findet ein Treffen der Elternmitwirkungsmoderatoren statt.
Elternmitwirkungsmoderatoren Sachsen
Die Elternmitwirkungsmoderatoren treffen sich dreimal jährlich, um sich weiter fortzubilden und neue Moderationstechniken zu erlernen.

"Elternmitarbeit trägt zur Qualität an Schulen bei", ist sich Antje Wild von der Geschäftsstelle der Elternmitwirkungsmoderatoren Sachsen sicher. Das Unterstützungsangebot möchte Eltern an die Beteiligung am Schulleben heranführen. Durch Fortbildungen sollen die Elternvertreter z.B. erfahren, welche Möglichkeiten sie haben, sich an Schulprozessen zu beteiligen oder wie Elternmitarbeit sinnvoll strukturiert und auf breite Schultern verteilt werden kann.

"Wir wollen Eltern Mut machen, sich zu engagieren und ihnen damit eine Hilfe zur Selbsthilfe anbieten", so die Projektleiterin der EMM Sachsen.

Schule profitiert von Eltern

Einige Erwachsene stehen vor Pinnwänden und unterhalten sich.
Elternmitwirkungsmoderatoren Sachsen
Konzentrierter Erfahrungsaustausch der Elternmitwirkungsmoderatoren im Team.

"Wir als EMM geben konkrete Hilfestellungen", erklärt Antje Wild. "Wir motivieren die Eltern, den Schulalltag aktiv mitzugestalten." Die ausgebildeten Elternmitwirkungsmoderatorinnen und -moderatoren agieren als Fortbilder für Elternvertreter und sind in ihren regionalen Strukturen für jede Schule ansprechbar. "Der Bedarf an Fortbildungsveranstaltungen ist sehr hoch", meint die Projektleiterin. "Elternmitwirkung ist mehr als Kuchen backen, Wandertagsbegleitung oder Schulfeste mitgestalten."

Eltern können Themenbereiche eigenständig bearbeiten, wie z.B. die Berufs- und Studienorientierung im Rahmen der Schulprogrammentwicklung. "Die Schule profitiert von den Kompetenzen und dem Blickwinkel der Eltern."

Hand in Hand arbeiten

Die Berufserfahrung der Eltern kann auch für die Berufsorientierung wichtig sein. "Elternvertreter/innen sollten gemeinsam mit den Lehrkräften einen Dialog entwickeln und EMM können ihn anschieben und punktuell begleiten", schlägt Antje Wild vor. Für die berufliche Laufbahn seien sowohl die Schule als auch die Eltern zuständig.

"Die Schule kann den Erfahrungsschatz und beruflichen Kontext der Eltern nutzen, z.B. ihre Betriebe als Partner für Schulen gewinnen", so Antje Wild und sie fügt hinzu: "Wichtig ist es, Hand in Hand zu arbeiten, um das Kind in der Phase der Berufswahlreife und der Berufs- und Studienorientierung optimal zu unterstützen."

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Stand: 28.04.2010
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